Sonderausstellung

Wacker im Krieg. Erfahrungen eines Künstlers

9. Juni 2018 bis 17. Februar 2019

 

Für Rudolf Wacker (1893–1939) war der Krieg nie zu Ende. Der 1. August 1914, als er von Bregenz aus in den Krieg zog, und der 14. September 1920, als er aus fünfjähriger Kriegsgefangenschaft in Sibirien nach Bregenz heimkehrte, blieben für den Maler zeitlebens die wichtigsten Erinnerungstage. Die Ausstellung veranschaulicht, wie Wacker im sibirischen Lager zum Künstler wurde, und welche Auswirkungen Krieg und Gefangenschaft auf sein weiteres Leben und Schaffen hatten.

 

In Zusammenarbeit mit dem Franz-Michael-Felder-Archiv der Vorarlberger Landesbibliothek, die den schriftlichen Nachlass des Künstlers verwahrt.

Sonderausstellung

3-D um 1930. Der Fotograf Norbert Bertolini

17. Februar bis 15. April 2018

 

Die Bilder Norbert Bertolinis (1899–1982) entführen in die Welt des Vorarlberger Bürgertums um 1930. Dazu gehören Ausfahrten mit dem Cabrio in die nähere Umgebung oder Dolomiten-Wanderungen zu den Kriegsschauplätzen des Ersten Weltkriegs ebenso wie aufwändig arrangierte Blumenstillleben. Der Besucher betritt die Ausstellung mit einer 3-D-Brille, denn der Bregenzer Fotograf arbeitete mit einer Stereokamera. Die ausgestellten Fotografien sind Teil einer umfangreichen Schenkung an die Vorarlberger Landesbibliothek, die sämtliche Bilder dieser Sammlung auf ihrer Onlineplattform volare veröffentlicht (pid.volare.vorarlberg.at).

In Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Landesbibliothek.

Sonderausstellung

Richard Bösch

25. November 2017 bis 25. Februar 2018

 

Der in Hörbranz lebende Künstler ist vielleicht der radikalste Maler Vorarlbergs. Farbe ist für Bösch Material und Mittel der Verdichtung, aber auch ein Instrumentarium, um den archaischen Strukturen des Daseins nachzuspüren. Immer hinterfragt Bösch die Rolle des Künstlers in der Gesellschaft – oft streitbar in den Medien – und kämpft damit stets unbeirrt und konsequent für die Malerei und die Kunst. Anlässlich seines 75. Geburtstages widmet ihm das vorarlberg museum eine große Retrospektive. Gezeigt werden Werke aus rund fünf Jahrzehnten intensiven Schaffens und Ringens um Form und Ausdruck. Die Ausstellung veranschaulicht – ausgehend von Zeichnungen, die noch auf der Akademie entstanden sind, über figurative Phasen – die bildnerische Entwicklung Böschs hin zur Abstraktion. Im Atrium werden seine neuesten, großformatigen Arbeiten präsentiert.

Sonderedition zur Ausstellung

 

Zur Ausstellung hat Richard Bösch die Lithografie "Atrium" in limitierter Auflage produziert. Beim Kauf einer Lithografie erhalten Sie zudem den Ausstellungskatalog ermäßigt für nur 20 Euro (anstatt um 30 Euro).

 

"Atrium"

Format: 40 x 50 cm, randabfallend gedruckt
Auflage: 40 Stück, signiert und nummeriert
Jahr: 2017
Technik: Farblithografie in sechs Farben; zweimal rosa, rot, grün, schwarz, dunkelrot
Preis: 230 Euro inkl. 13% USt.

Sonderausstellung

Pantaleon, Giraffe & Co. Historische Tasteninstrumente in Vorarlberg

10. Dezember 2017 bis 21. Jänner 2018

 

Wissenschaftler entdeckten im Schattenburgmuseum in Feldkirch eine kleine musikhistorische Sensation: Ein zierliches Hammerklavier zählt zu den ältesten erhaltenen seiner Art. Es führt in die Frühzeit des Klavierbaus Mitte des 18. Jahrhunderts und belegt das überraschend frühe Interesse an dieser Instrumentengattung in Vorarlberg. Wie sah das musikalische Leben zu dieser Zeit aus? Wer spielte auf den Instrumenten? Und vor allem: Wie hat Klaviermusik damals geklungen? Die Ausstellung zeigt kostbare Originalinstrumente und bringt neue Facetten der Musikgeschichte Vorarlbergs zum Vorschein. Sie stellt die Instrumentenmacherfamilie Schmahl aus Ulm und deren Wirken im Bodenseeraum vor und erzählt, wie Wolfgang Amadeus Mozart beinahe nach Vorarlberg gekommen wäre.

Sonderausstellung

Greatest Hits by Christine Lederer

Mai 2016

 

Die Bludenzer Künstlerin Christine Lederer wurde eingeladen, eine Auswahl Zeitgenössischer Kunst zu treffen, die im zweiten Stock des vorarlberg museums gezeigt wird. Die Auswahl erfolgte aus den Ankäufen der Kunstkommission in den letzten zehn Jahren. Ausstellungsorte sind dabei die fünf Vitrinen der Galerie, die Wände des Umgangs der Schausammlung sowie die Vitrinen der Ausstellung „buchstäblich vorarlberg“.

Unter dem Titel „Greatest Hits by Christine Lederer“ werden für die Dauer von zwei Jahren die fünf Vitrinen der Galerie mit insgesamt zehn Kunstwerken bespielt. Auf den Wänden des Umgangs werden alle vier Monate zwei neue „Hauptwerke“ präsentiert. „Einnistungen“ in den Vitrinen der „buchstäblich vorarlberg“-Ausstellung sowie Terminals mit Videoarbeiten im Entrée des Schaudepots komplettieren die Intervention der Künstlerin. Eine Publikation dazu erschien im Juni 2016.