Ausstellung im Atrium

Frauen, Kulturen & Kunst

Gemeinsam mit dem vorarlberg museum startete Sabine Morgenstern im Mai 2013 ein Projekt für Frauen und Mädchen aus verschiedenen Ländern. Ein Projekt zum Kennenlernen fremder Kulturen. Ein Projekt, um Neugier auf Kunst und Kultur im Museum zu wecken. Gemeinsam gehen die Teilnehmerinnen durch die Ausstellungen und vergessen den Alltag für eine kurze Zeit. Im anschließenden Workshop werden unterschiedliche Erinnerungen und Emotionen besprochen. Diese Auseinandersetzung ist Ausgangspunkt für die eigene kreative Arbeit. Die Arbeiten, die bei diesem Kulturaustausch entstanden sind, werden nun öffentlich gemacht und im Atrium des Museums gezeigt. In der Ausstellung werden verschiedene Collagen, Fotos, Drucke und Zeichnungen zu sehen sein.

 

Eröffnung: 08. Mai 2015
Dauer der Ausstellung: 09. Mai bis 25. Mai 2015

Ausstellung im Atrium

Leuchtende Ideen. 10 Jahre AdWin

Die kreativsten Werbe- und Kommunikationsarbeiten von Vorarlberger Agenturen werden seit zehn Jahren mit dem Werbepreis AdWin ausgezeichnet. Eine internationale Jury ermittelt die Preisträger in unterschiedlichen Kategorien: von Anzeige und Corporate Design über Event und Werbespots bis hin zu Werbekampagnen oder Webdesign. Das Jubiläum ist für die Fachgruppe Werbung und Marktkommunikation der Wirtschaftskammer Vorarlberg ein Anlass, auf die »leuchtenden Ideen« der letzten 10 Jahre zurückzublicken. In einer von der Werbeagentur zurgams gestalteten Ausstellung im Atrium des vorarlberg museums werden die bisherigen AdWin-Nominierten und -Gewinner noch einmal gezeigt.

 

Vernissage am 27. Mai 2015 um 19.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: 28. Mai bis 14. Juni 2015

Ausstellung im Rohnerhaus Lauterach

Georg Ligges (1886–1944), im Rohnerhaus

Das vorarlberg museum präsentiert in Zusammenarbeit mit der Sammlung Kunst im Rohnerhaus eine Ausstellung, die dem Maler Georg Ligges (1886–1944) gewidmet ist. Ligges zählt zu jenen Vorarlberger Künstlerinnen und Künstlern, die einen wichtigen, aber oft unterschätzten Beitrag zur regionalen Kunstgeschichte geleistet haben. Der geborene Westfale war ab 1927 in Bregenz ansässig, wo er die Schwester des Malers Oswald Baer heiratete. Er studierte an der Kunstgewerbeschule in Köln und an der Akademie der Bildenden Künste in München. Im Ersten Weltkrieg schuf er als Soldat an der Westfront in Frankreich und Belgien ausdrucksstarke Bilder, die sich heute im Besitz des vorarlberg museums befinden und nun erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden.

 

Ort: Kunst im Rohnerhaus, Kirchstraße 14, A-6923 Lauterach, www.rohnerhaus.at

Eröffnung: 30. Mai 2015
Dauer der Ausstellung: 03. Juni bis 03. Oktober 2015

 

Stoph Sauter: ABER_GLAUBE

Piz Buin. 1865 – 1936 – 2015

KUBUS FILMLISTE

 

Das im Jahr 1936 montierte Gipfelkreuz befindet sich im Depot des vorarlberg museums. Gezeichnet von Wetter und Blitzeinschlägen wurde es vor drei Jahren durch ein neues ersetzt. Als es Stoph Sauter im Museumsdepot sah, dachte er an die Begriffe Glaube und Seele und die damit verbundenen Informationsinhalten.

 

Wort – Bilder

Worte lösen Bilder im Kopf von Stoph Sauter aus, Bilder, die er nicht malen kann. Deshalb erschafft er Wort-Bilder, deren Interpretation er dem Betrachter überlässt. In dieser Arbeit: ABER (und räumlich versetzt) GLAUBE. Geschrieben in 2,70 Meter hohen Lettern, die aus Aluminiumplatten gestanzt und an der Museumsfassade fixiert wurden. Das reflektierende Material wirft die Begriffe quasi zum Betrachter zurück, Reflektion als Reflexion: „Im Wort stecken mehr Botschaften, als wir denken. Ich versuche, aus der Sprache den verborgenen Inhalt zu entschlüsseln“, sagt der Künstler. Ihn führte das Begriffspaar u.a. zur Auseinandersetzung mit der Physik, zur Beschäftigung mit Materie. Die Frage nach der Schöpfung beantwortet die Naturwissenschaft anders als Religionen.

Die Suche nach dem Göttlichen 

Trotz ihres Bestrebens, alles Unerklärliche ergründen zu wollen, wird die moderne Welt das Glauben nicht los. Selbst wenn es dem Forschungszentrum Cern in der Schweiz gelänge, den Urknall zu simulieren: „Was war davor, wie konnte aus dem Nichts etwas entstehen?“, fragt der Künstler. Die Frage „Woran glaube ich?“ hat für ihn etwas Provokatives, denn das Glauben ist das Universale in allen Religionen. Könnte aus dem Glauben nicht eine allgemeingültige Ethik abgeleitet werden, quasi eine neue Bibel für alle? Der Glaube könnte das besser als die Religion, meint der Künstler, da Religionen immer auch ausgrenzen, Anders-Gläubige erzeugen und sogar bekämpfen, wie die Attentate der Terrororganisation Islamischer Staat zeigen.

Installation

Glaube als verbindendes Element zwischen den Religionen: formal zeigt sich das durch das Kreuz, das am Kornmarktplatz liegt, durch die „Kaaba“ und das Schriftbild an der Museumsfassade, das auch als Verweis auf die jüdische Schriftkultur gelesen werden kann. Kreuz, Kaaba und Schrift verlieren ihre Strahlkraft und neutralisieren sich wechselseitig. Keiner dieser drei sich monotheistisch, dominant und allmächtig verstehenden „Wahrheiten“ wird auf dem Kornmarktplatz eine Deutungshoheit zugestanden. Sie sind lediglich da. Mit allem, was sie bewirkt haben und bewirken, in der Geschichte, in der Gegenwart und in unseren Köpfen. Sie haben in der künstlerischen Gleichstellung ihre Macht und Hegemonie verloren. Das Kunstprojekt domestiziert sie.

Stoph Sauter

1963 in Dornbirn geboren, Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien bei Peter Weibel. Seit 1987 Teilnahme an zahlreichen Ausstellungen und Festivals teilgenommen. 1991 bekam er dem Kunstpreis "Casablanca" und 1993 ein Staatsstipendium für Bildende Kunst.

Eröffnung

Die Installation ABER_GLAUBE von Stoph Sauter wird am Samstag, 11. Juli um 20.00 Uhr präsentiert. Begrüßung durch Direktor Andreas Rudigier; Roland Jörg, Kulturamtsleiter der Stadt Dornbirn, führt in die Arbeit von Stoph Sauter ein.

Musik: DJ ANI ONIX aus Slowenien.

 

"GOTT WÜRFELT NICHT"

 

http://www.kunstoph.com

 

Eröffnung 11. Juli 2015 um 20.00 Uhr am Kornmarktplatz

Dauer: 12. Juli bis 4. Oktober 2015

 

Buchpräsentation im Atrium

Curt Scheiderbauer

Die Monographie des Künstlers und Grafikers Curt Scheiderbauer (1937–2012) beinhaltet sein gesamtes bildnerisch-künstlerisches Lebenswerk. Das Buch wurde von seinem Sohn tOmi Scheiderbauer gestaltet und erscheint im Eigenverlag. Dabei handelt es sich nicht so sehr um eine klassische Monographie, sondern um ein Bilderbuch, ein „Lebensbuch“, das den Betrachter auf eine Reise durch einen äußerst emotionalen Werkfluss einlädt. „Dieses Buch ist der Gruß, den Curt mich bat, euch allen auszurichten. Euch allen, seinen Freunden und allen Kindern dieser Welt sei dieses Buch gewidmet, speziell aber seiner besten Freundin – seiner Frau.“ tOmi Scheiderbauer

Donnerstag, 10. Dezember 2015 um 19.00 Uhr


Begrüßung Ute Pfanner, vorarlberg museum

Einleitung Thomas Schiretz, Kulturamt Bregenz

Ausstellung im Atrium

Sterbstund

Das vorarlberg museum präsentiert in einer Kooperation mit Rita Bertolini eine Ausstellung und eine Publikation, die dem vielfach verdrängten Thema Sterben gewidmet ist. In früheren Zeiten hatten Sterben und Tod ihren festen Platz im Kreise der Familie. Es war ein Vorgang, der zum Leben gehörte, ein Teil des gesellschaftlichen Bewusstseins. Alltägliche Gebete wurden meist mit der Bitte „um eine glückliche Sterbstund“ abgeschlossen, und kam der Tod, stellte er ein besonderes und feierliches Ereignis dar. Familienangehörige, Freunde und Nachbarn versammelten sich im Sterbezimmer, der
Sterbende konnte von seinen Mitmenschen Abschied nehmen. Heute werden sie in Spitäler und Hospize gebracht, der Tod ist weitgehend unsichtbar geworden. Er ist nicht mehr, wie früher, ein Teil des Lebens. Er ist der gründlich tabuisierte Störenfried in einer Atmosphäre allseits verordneter und propagierter Genuss- und Lebenslust.

 

Eröffnung: 29. Oktober 2015 um 19.00 Uhr
Dauer der Ausstellung: bis 22. November 2015

Ausstellung im Atrium

Krippenschauen. Ein kreativer Querschnitt aus dem Schaffen Vorarlberger Krippenvereine

Der Vorarlberger Landeskrippenverband hat eine interessante Auswahl an Krippen verschiedener Stilrichtungen zusammengestellt. Gezeigt wird das breite Spektrum der Darstellung des Weihnachtsgeschehens. Bei der Ausstellungseröffnung spricht Andreas Rudigier, Direktor des vorarlberg museums, über das Krippenbrauchtum.

 

Eröffnung: 1. Dezember 2015 um 19.00 Uhr

Dauer der Ausstellung: bis 10. Jänner 2016