25. Jänner bis 27. April 2014

Die Skulptur „Colonne Pascale“

Der aus Kamerun stammende Künstler Pascale Marthine Tayou gestaltet speziell für das Kunsthaus Bregenz eine Einzelausstellung. Im über 20 Meter hohen Atrium des vorarlberg museums wird in einer Kooperation mit dem KUB die Skulptur „Colonne Pascale“ gezeigt. Sie erinnert an „Die endlose Säule“ des berühmten Bildhauers Constantin Brancusi. Im Gegensatz zur Säule Brancusis von 1937/38, die aus dem charakteristischen Bildhauer-Material Eisen bestand, setzt Tayou seine etwa 15 Meter hohe Version aus einfachen Kochtöpfen zusammen. Er überführt so in einer für ihn typischen humorvollen Art Alltagsobjekte in die Kunst.

 

08. Mai bis 29. Juni 2014

best architects 14

Das vorarlberg museum in Bregenz ist die erste Station der Wanderausstellung „best architects 14". Bei dem gleichnamigen Architekturwettbewerb werden jährlich herausragende Bauten in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Südtirol, Luxemburg und Liechtenstein ausgezeichnet. Das Ziel: Stärkung der Baukultur und inhaltlicher Diskurs mit der Öffentlichkeit. Von den 115 prämierten Architekturbüros kommen sieben aus Vorarlberg.

 

cukrowicz.nachbaur architekten wurden für das vorarlberg museum mit dem Label best architects 14 in Gold ausgezeichnet. Alle ausgezeichneten Bauten werden in der Ausstellung vorgestellt. Ein repräsentativer Überblick über eine lebendige deutschsprachige Architekturszene entsteht.

 

Die Ausstellung wird unterstützt von:

      

 

16. Juli bis Oktober 2014

Mariella Scherling Elia: Ein Olivenbaum und Ich

Ein Olivenbaum muss – ungefragt – von Kalabrien durch ganz Italien nach Hohenems reisen. Beweggrund dafür ist die Liebe von Mariella Scherling Elia zu einem Kunstprojekt, in dem der Olivenbaum als Symbol für Frieden und als Metapher für Migration eine gewichtige Rolle spielt. Es ist nicht irgendein Olivenbaum, den die Künstlerin ausgesucht hat. Es ist für sie der Baum ihres Lebens, eine knorrige, beständige Skulptur, die in verschiedene Richtungen weist und letztendlich neuen Boden findet.

 

22. Oktober bis 23. November 2014

Der Holocaust in Europa

Die Wanderausstellung „Der Holocaust in Europa“ wurde vom Mémorial de la Shoah in Paris konzipiert. Die Schau vermittelt die Geschichte der Vernichtung des europäischen Judentums von den Anfängen des rassistischen Antisemitismus bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs. Ergänzend dazu haben die beiden Historikerinnen Heidemarie Uhl und Leonore Eppel-Lappin eine Darstellung dieser Entwicklungen in Österreich erarbeitet. Den Eröffnungsvortrag „Österreichische Täter im Holocaust“ hält der Wiener Historiker und Politikwissenschaftler Walter Manoschek. Anschließend spricht Hanno Loewy mit dem KZ-Überlebenden Marko Feingold.

 

 

Eine Ausstellung des Mémorial de la Shoah in Kooperation mit dem Bundesministerium für Bildung und Frauen

 

 

28. November bis 8. Dezember

Architektur ist Leben – der Aga Khan Award for Architecture 2013

2013 wurde der von Bernardo Bader Architekten geplante Islamische Friedhof Altach mit dem renommierten Aga Khan Award for Architecture ausgezeichnet. Im November 2014 besucht die preisvergebende Stiftung, der Aga Khan Trust for Culture (AKTC), Vorarlberg. Aus diesem Anlass ist im Foyer des vorarlberg museums eine Ausstellung über diesen Architekturpreis und die Preisträger 2013 zu sehen. Der Award wird alle drei Jahre an fünf Projekte vergeben und gilt als der weltweit bedeutendste seiner Art. Der Preis zeichnet Architektur- und Restaurierungsprojekte mit Fokus auf Gesellschaften, in denen Muslime präsent sind, und mit besonderer Wirkung für das Gemeinwohl aus.

 

In Zusammenarbeit mit Bernardo Bader Architekten und okay.zusammenleben

 

10. Dezember 2014 bis 11. Jänner 2015

Rudolf Sagmeister: Wilde Blumen Alte Meister. Kunst und Natur

Was haben die Werke alter Meister mit Blumen gemein? Schönheit und Ausstrahlung. Der Kunsthistoriker Rudolf Sagmeister vereint in seinem neuen Buch „Wilde Blumen Alte Meister“ Kunst und Natur. Gemalte Porträts historischer Personen von Leonardo bis Klimt werden fotografisch mit realen, wilden Blüten und Pflanzen kombiniert und in ihrer Aussage verstärkt. In alphabetischer Reihung offenbaren die Gemälde und Blumen ihren Zauber. Aus dieser Kombination ergibt sich eine neue erfrischende Sicht, erhalten die Blumen und die historischen Persönlichkeiten plötzlich eine intensive Gegenwärtigkeit. Ergänzend zur Buchpräsentation werden bis 11. Jänner 2014 im Atrium des vorarlberg museums 28 Bildtafeln mit erläuternden Texten gezeigt. Das 170 Seiten starke Buch erscheint mit einem Vorwort von Sabine Haag, der Direktorin des Kunsthistorischen Museums in Wien, im Bertolini Verlag, Bregenz.