Informationsveranstaltung für LehrerInnen

Eine Entdeckungsreise in 3-D. Fotoworkshop

Der Bregenzer Norbert Bertolini (1899 – 1982) fotografierte in den 1930er Jahren mit seiner Stereokamera das Vorarlberger Bürgertum. Mit seinem Cabrio erkundete er die Umgebung und hat dabei beeindruckende Bilder gemacht, die wir nur durch eine spezielle Brille betrachten können. Im Mittelpunkt steht die Technik der heute wenig bekannten 3-DFotografie. Im Workshop können 3-D-Fotos und die zugehörigen Betrachtungswerkzeuge erstellt werden.

Informationsveranstaltung für KindergartenpädagogInnen

Fassade aus Betonblüten

Das vorarlberg museum – umhüllt von einer Fassade aus Betonblüten – erweckt schon von außen Neugierde. Im Inneren des Gebäudes tauchen wir ab in eine Welt voller Schätze. Unterschiedlichste Objekte – von Kuscheltieren bis zu Boxhandschuhen – rufen unsere Gefühle hervor. Sie berühren, gehen unter die Haut, wollen nachgespielt werden. Ist diese Museumswelt aber auch etwas für Kindergartenkinder? Bei einem spielerischen Rundgang entdecken wir Inhalt und Materialien des Hauses mit all unseren Sinnen. Gefühle wahrnehmen und ausdrücken steht dabei im Mittelpunkt. Das gemeinsame, praktische Arbeiten im Atelier sowie eine Vielzahl von Tipps zum Museum runden das Programm ab. Der Nachmittag für Kindergartenpädagoginnen soll Lust auf einen Museumserlebnisbesuch mit Kindern im letzten Kindergartenjahr machen.

Informationsveranstaltung

Rudolf Wacker im Krieg. Erfahrungen eines Künstlers

Für Rudolf Wacker (1893 – 1939) war der Krieg nie zu Ende. Der 1. August 1914, der Tag der Mobilmachung, und der 9. September 1920, an dem er aus fünfjähriger Kriegsgefangenschaft in Sibirien nach Bregenz heimkehrte, blieben für den akademischen Maler zeitlebens die wichtigsten Erinnerungstage. Die Ausstellung veranschaulicht, wie Wacker im sibirischen Lager zum Künstler wurde und welche Auswirkungen Krieg und Gefangenschaft auf sein weiteres Leben hatten. Eine große Auswahl von Gemälden, Zeichnungen, Fotografien und persönlichen Dokumenten wie Postkarten, Briefe und Tagebuchaufzeichnungen vermittelt ein vielseitiges und lebendiges Bild des Malers. Das Vermittlungsprogramm konzentriert sich auf die Selbstporträts des Künstlers, aus denen sein Selbstbild und seine Entwicklung abzulesen sind.