Fr, 22. September, 17.00 bis 18.30 Uhr

„Ich war nicht in Auschwitz“
Vom Reden und Schweigen der Roma in Österreich

Freitags um 5 - Landesgeschichte im Gespräch

„Solange die Toten mit mir reden, werde ich immer meine Stimme erheben“, sagt Stefan Horvath, geboren und aufgewachsen in der burgenländischen Roma-Siedlung in Oberwart als Sohn von Eltern, die mehrere Konzentrationslager überlebt hatten. Zum Reden gebracht hat ihn das Bombenattentat, dem 1995 vier Menschen zum Opfer fielen, darunter auch Horvaths Sohn Peter Sarközy. Stefan Horvath, der unter anderem mit dem Theodor Kramer Preis für Schreiben im Widerstand und Exil ausgezeichnet wurde, berichtet über das Schicksal seiner Familie in mehreren Büchern, in der Ausstellung „Romane Thana. Orte der Roma und Sinti” im vorarlberg museum – und persönlich in “freitags um 5”.