Di, 03. Oktober, 19.00 bis 20.30 Uhr

Sibylle Hamann: Journalismus – wohin?
Eine Veranstaltungsreihe zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Journalismus 

Zukunft des Journalismus

Wohin entwickelt sich der Journalismus, wenn die Umstände die handelnden Personen daran hindern, Neues zu erzählen? Ist es bequemer, vom Schreibtisch aus zu recherchieren als am Ort des Geschehens? Muss man sich schreibend den Erregungszyklen unterwerfen oder kann man sie unterlaufen? Stört das Naheverhältnis von Journalisten zu „den Mächtigen“ eine kritische Berichterstattung? Ist kritischer Journalismus überhaupt noch finanzierbar? Mit Fragen wie diesen befasst sich Sibylle Hamann, mehrfach ausgezeichnete freie Journalistin (Die Presse, Falter u.a.) und Lehrende an der Fachhochschule Wien.

Moderation: Jutta Berger (Der Standard)

 

Eine Veranstaltungsreihe zur Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Journalismus
Medien und Journalisten haben die Entwicklung des Landes seit dem 19. Jahrhundert maßgeblich beeinflusst. Die Kampagnen der Vorarlberger Nachrichten gegen Atomkraftwerke oder gegen eine Autobahn am Bodenseeufer sind nur zwei Beispiele aus der jüngeren Geschichte. Medien und Journalisten tragen wesentlich zur Meinungsbildung in einer demokratischen Gesellschaft bei – nicht zuletzt, indem sie Missstände aufzeigen oder Fakten präsentieren, wo Emotionen vorherrschen. Doch genau diese Aufgaben geraten zunehmend in Bedrängnis. Eine Vortragsreihe widmet sich umfassend und kritisch der gegenwärtigen Situation sowie der Zukunft des Journalismus in internationalen und regionalen Medien. Eine Kooperation mit dem Vorarlberger Presseclub, der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier und dem Presseclub Concordia.