Fr, 13. Oktober, 17.00 bis 18.30 Uhr

Wirtschaftswunder am Küchentisch
Die Bedeutung der Heimarbeit für Vorarlbergs Industriegeschichte

Freitags um 5 - Landesgeschichte im Gespräch

Wie konnte aus dem relativ armen Land Vorarlberg, aus dem noch Anfang des 20. Jahrhunderts viele Menschen auswandern mussten, das wohlhabende Land von heute werden? Waren es die guten Startbedingungen nach 1945 mit ERP-Krediten, der Wirtschaftsstelle „Vorarlberg-Schweiz“ und anderen Förderungen? Welche Rolle spielten jene, die nicht am Fließband oder an den Textilmaschinen standen, sondern in Heimarbeit Produkte herstellten? Verhalfen sie der Industrie zum Erfolg? Die Kunsthistorikerin Barbara Grabherr-Schneider und die Historikerin Barbara Motter holen die „unsichtbaren Akteure“ des Wirtschaftswunders in den Vordergrund.