Fr, 05. April, 17.00 bis 18.30 Uhr

„Erstens kommt es anders …“
Eine neue politische Landschaft - zwischen Donau und Rhein

Freitags um 5 - Landesgeschichte im Gespräch

Es ist noch keine zehn Jahre her, als in den Bodensee-Anrainerländern Bayern, Baden-Württemberg und Vorarlberg die konservativen Volksparteien CDU, CSU und ÖVP mit stabilen Mehrheiten Regierungen mit der FDP bzw. der FPÖ bildeten. Heute sind die Grünen der größere Partner einer grün-schwarzen Koalition in Baden-Württemberg, sitzen in Vorarlberg in der Regierung und sind die zweitstärkste Fraktion in Bayern, während sich die Sozialdemokraten in allen drei Ländern an und unter der 10-Prozent-Grenze bewegen. Weshalb hat sich in diesen zehn Jahren die politische Landschaft so radikal verändert? Diese Frage versuchen wir mit den Journalistinnen Lisa Schnell von der "Süddeutschen Zeitung" und Brigitte Johanna Henkel-Waidhofer vom "Badischen Tagblatt" zu klären.