Entdeckungsreise ins vorarlberg museum

Was ist das für ein großes, weißes Gebäude am Kornmarktplatz? Warum hat es so seltsame „Buckel“ an der Außenwand? Wie sieht es denn im Inneren aus und was ist in den Räumen zu sehen? Mit allen Sinnen und dem ganzen Körper entdecken die Kinder das vorarlberg museum, erfassen den Raum, orientieren sich im Gebäude und lernen geheimnisvolle und überraschende Dinge kennen. Zum Schluss werden die Erlebnisse in einem praktisch-handwerklichen Teil reflektiert. Dieser Workshop ist für den allerersten Kontakt mit dem Museum gedacht und bildet den Ausgangspunkt für weitere Museumsbesuche, beispielsweise zum Thema Sammeln.

Alt und Neu - Gestern und Heute

Das Museum sammelt. Eine Sammlung kann umfangreich oder klein, einheitlich oder vielfältig, geordnet oder unaufgeräumt sein. Sie kann Dinge aus sehr unterschiedlichen Zeiten und Zusammenhängen enthalten. Mit Objekten aus dem Alltag der Kinder gehen wir in der Ausstellung buchstäblich vorarlberg auf die Suche nach Doppelgängern oder ähnlichen Gegenständen. Was bei einem Vergleich wohl herauskommt? Das Museum bewahrt seine Sammlung sehr sortiert auf. Auch wir überlegen uns, wie Gesammeltes geordnet werden kann. Im Praxisteil des Workshops gestalten die Kinder eine eigene Sammelbox.

Ein Rucksack voller Ideen

Das vorarberg museum ist eine Reise wert. Da gibt es allerhand zu entdecken – auch für Kindergartenkinder im Alter von 3 und 4 Jahren! Für die Museumstour packen wir eine Trinkflasche, ein Kartenspiel, eine Jausenbox, ein paar Münzen, einen Reisepass und ein Kuscheltier in den Rucksack und gehen auf Entdeckungsreise. Der Rundgang durchs Museum erfolgt in Eigenregie und wird von den Kindergartenpädagoginnen selbst begleitet.

Sammellust von A bis Z

Sammeln ist ein beliebtes Hobby, bei Kindern wie Erwachsenen. Sammeln zählt aber auch zu den Kernaufgaben eines Museums. Die Ausstellung buchstäblich vorarlberg gibt einen Einblick in die große Sammlung des vorarlberg museums: Kuhglocken, Gemälde, archäologische Funde, Radios, Trachtenhauben, Münzen und vieles mehr erzählen Geschichten in, aus und über Vorarlberg. Das Schubladen-System der Ausstellung regt zum selbstständigen Entdecken an. Die SchülerInnen gestalten eine eigene Sammeltasche, die sie durch die Ausstellung führt.

Spaziergang durch die Geschichte

Spielerisch entdecken die Jugendlichen die Ausstellung vorarlberg.ein making-of. Verschiedene Aspekte der Vorarlberger Landesgeschichte verbergen sich hinter Kunstwerken, Kuchenformen, Stickrahmen oder einer Einfädelmaschine. Wer bestimmt über mich? Was mache ich hier? Wer bin ich? Gehöre ich dazu? Das sind die Fragen, die sich die Menschen in Vorarlberg im Laufe der Zeit immer wieder stellten und die auch heute noch wichtig sind.

"Alle einsteigen!" Eine Reise über Grenzen zu anderen Kulturen

Wir gehen auf eine abenteuerliche Reise durch Vorarlberg und besuchen dabei Menschen, die hierher gekommen sind und mit verschiedenen Dingen unser Land bereichert haben. Zwischen den Ausstellungsabschnitten bestehen imaginäre Grenzen. Nur mit einem Pass und einem Einreisestempel ist der Übergang in die nächste Zone möglich.

Kommen – Gehen – Bleiben.
Migration erforschen

Die Geschichte des Landes ist so vielfältig wie seine Menschen. Einer der Sammlungsschwerpunkte im vorarlberg museum sind Geschichten zur Zuwanderung von Menschen nach Vorarlberg. Anhand von Objekten und Fotografien aus den unterschiedlichen Bereichen der Ausstellung vorarlberg. ein making-of begeben wir uns gemeinsam auf die Spur der Migrantinnen und Migranten von der Römerzeit bis in die Gegenwart. Ausprobieren und Mitmachen steht für die 12- bis 14-Jährigen im Mittelpunkt: Begrüßungsgesten aus verschiedenen Kulturen oder das Nachstellen von unterschiedlichen Ritualen vermitteln Aspekte der Migration aktiv und lebensnah. Für die 14- bis 18-Jährigen SchülerInnen stehen der Dialog und der Austausch über die Inhalte der Ausstellung im Vordergrund. Eigene Erfahrungen und Beobachtungen sind dafür die Grundlage.

Bunt, vielfältig, erstaunlich, berührend –

Der Zirkus der Gefühle

Willkommen im Zirkus der Gefühle! Wir sind von ihnen umgeben – manche Gefühle sind angenehm und andere unangenehm. In diesem Workshop lernen wir, Gefühle zu erkennen und zu unterscheiden. In der Ausstellung ganznah. Landläufige Geschichten vom Berühren gibt es dafür viele Anknüpfungspunkte. Wir treten auf eine Bühne und stellen Gefühle pantomimisch dar. Unser Zirkus hat auch ein Streichelkabinett – was da wohl verborgen liegt? Tretet ein in den Zirkus der Gefühle und lasst euch überraschen!

Fass mit an! Fühlen mit Herz und Hand

Angreifen, tasten, in die Hand nehmen, zugreifen – jeder Mensch macht es täglich tausendfach, aber es ist uns oft gar nicht mehr bewusst. Die Ausstellung ganznah. Landläufige Geschichten vom Berühren erzählt vom Berühren und Berührtwerden, sei es durch taktile oder emotionale Reize. Mit den Schülerinnen und Schülern gehen wir auf die Suche nach den vielen Arten von Berührungen. Dabei stellen wir auch fest, dass es Regeln und Verbote gibt, die in verschiedenen Kulturen unterschiedlich sind und die sich im Laufe der Zeit geändert haben.

 

„Hier stehe ich“ - Hier gehe ich

Glauben wir eigentlich alle an denselben Gott? Welche Gemeinsamkeiten und Unterschiede in der täglichen Glaubenspraxis gibt es schon allein innerhalb des Christentums? Warum entschieden und entscheiden sich Menschen für den katholischen oder den evangelischen Glauben? Bei einer Spurensuche im vorarlberg museum und auf einem Spaziergang in Bregenz und Umgebung entdecken wir, wie evangelische Persönlichkeiten Vorarlberg mitgeprägt haben. Über persönliche Lebensgeschichten können verschiedene Aspekte der Reformation greifbar und lebendig vermittelt werden. Es wird dann auch deutlich, was es heißt, heute evangelisch zu sein.