Cyano ... was? Foto-Experimente mit und ohne Kamera

Im Mittelpunkt des Workshops stehen fotografische Verfahren, die bereits von den Pionieren der Fotografie angewandt wurden. Fototechniken wie Cynotypie (Blaudruck), Negativ-Positiv-Verfahren und Kolorierungen werden mit einfachen Mitteln wiederbelebt. Inspiriert von den Motiven der präsentierten Fotografen und Fotografinnen geht es ans Experimentieren, wobei selbstverständlich auch Digitalfotos nicht fehlen dürfen.

Wo ist die Kunst?

Diese Frage stellten BesucherInnen immer wieder. Jedes Stockwerk und jede Ausstellung bietet eine Fülle an Kunstwerken: Grafiken nach Angelika Kauffmann, gotische Skulpturen, zeitgenössische Kunstfotos, Gemälde, Objektkunst …

Die SchülerInnen machen sich auf die Suche nach der Kunst im Museum und entdecken die Vielfalt Vorarlberger Kunstschaffens quer durch die Epochen, Stilrichtungen und Techniken. Künstlerisch inspiriert können im Atelier verschiedenste Techniken und Materialien ausprobiert und der eigenen Kreativität freien Lauf gelassen werden.

Farbexperimente. Die Malerei von Richard Bösch

Anlässlich des 75. Geburtstages des Vorarlberger Künstlers ist ein Rückblick auf sein Werk im vorarlberg museum zu sehen. Zeichnungen, figürliche und abstrakte Malerei geben Einblick in sein künstlerisches Schaffen und seine Entwicklung. Der Schwerpunkt des praktischen Teils liegt auf dem Arbeiten mit den Materialien, die auch Richard Bösch benutzt hat. So können wir ganz praktisch nachvollziehen, wie er Farbe und Materialien einsetzt, um eine bestimmte Wirkung zu erzielen.

Druckfrisch – Original oder Fake?

Im vorarlberg museum finden wir viele Originale. Was sind eigentlich Druckgraphiken? Zählen sie als Original oder sind es Fälschungen? Wir betrachten Druckplatten, Druckstöcke, Stoffmuster und Graphiken in der Ausstellung und versuchen eine Antwort darauf zu finden. In den Ateliers entstehen anschließend Druckstöcke aus unterschiedlichen Materialien, mit denen erste eigene Druckversuche gemacht werden.

Ein Steinblock mit Blüten?

In der Fassadengestaltung für den Neubau des vorarlberg museums zeigen sich Architektur und Kunst im wahrsten Sinne des Wortes aus einem Guss. Doch was hat es mit Domino-13 auf sich? Die Ideen der Architekten Andreas Cukrowicz und Anton Nachbaur verbinden Alt und Neu, was sowohl innerhalb als auch außerhalb des Gebäudes veranschaulicht wird. „Fühlen erwünscht“ heißt es bei den verwendeten Baumaterialien. Im Workshop stehen die Ateliers zur Umsetzung eigener Architektur-Modelle bereit.