Wo ist die Kunst?

Quer durch Zeiten, Stilrichtungen und Techniken geht unsere Suche nach der Kunst im Museum. Grafiken nach Angelika Kauffmann, gotische Skulpturen, zeitgenössische Kunstfotografien, Gemälde und Objektkunst begegnen uns. Künstlerisch inspiriert können im Atelier Techniken und Materialien ausprobiert und der eigenen Kreativität freien Lauf gelassen werden.

Druckfrisch – Original oder Fake?

Sind Druckgraphiken eigentlich Fälschungen oder originale Kunstwerke? Wir betrachten Druckplatten, Druckstöcke, Stoffmuster und Graphiken und versuchen eine Antwort darauf zu finden. In den Ateliers entstehen anschließend Druckstöcke aus unterschiedlichen Materialien, mit denen erste eigene Druckversuche gemacht werden.

Streifzug durch die Geschichte

Wer bestimmt über mich? Was mache ich hier? Wer bin ich? Gehöre ich dazu? Diese Fragen stellten sich die Menschen in Vorarlberg im Laufe der Zeit immer wieder und sie sind auch heute noch aktuell. Mit Hilfe von Kunstwerken, Kuchenformen, Stickrahmen
oder einer Einfädelmaschine decken wir verschiedene Aspekte der Vorarlberger Landesgeschichte auf, finden Antworten auf die Fragen und ziehen eine Verbindungslinie in die Gegenwart.

Fass mit an! Fühlen mit Herz und Hand

Angreifen, tasten, in die Hand nehmen, zugreifen – jeder Mensch macht es täglich tausendfach. Gemeinsam gehen wir auf die Suche nach den vielen Arten von Berührungen durch taktile oder emotionale Reize. Dabei stellen wir auch fest, dass es Regeln und Verbote gibt, die in verschiedenen Kulturen unterschiedlich sind und die sich im Laufe der Zeit geändert haben.

 

Kommen – Gehen – Bleiben.
Migration erforschen

Zuwanderung – schon seit der Römerzeit ein Streitthema in Vorarlberg. Anhand von Objekten und Fotografien in der Ausstellung vorarlberg. ein making-of begeben wir uns auf die Spur der Migrantinnen und Migranten von der Römerzeit bis in die Gegenwart. Ausprobieren und Mitmachen heißt es für die 12- bis 14-Jährigen: Begrüßungsgesten aus verschiedenen Kulturen oder andere Rituale vermitteln Aspekte der Migration aktiv und lebensnah. Bei den 14- bis 18-Jährigen bilden eigene Erfahrungen die Grundlage für einen intensiven Dialog und Austausch.

Zusammen leben ohne Ausgrenzung

Wir alle machen Erfahrungen mit Vorurteilen und Ausgrenzung. Der Workshop eröffnet Jugendlichen einen geschützten Rahmen, in dem sie sich mit Benachteiligung und Migration beschäftigen. Dabei ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und der Frage nach „dem Fremden“ fester Bestandteil. Dazu machen Museumsobjekte erfahrbar, welche Bedeutung Migration für die Geschichte Vorarlbergs hatte und heute noch hat. Mit Hilfe der Impulse im Workshop öffnen wir Wege zum kritischen und bewussten Denken und Handeln.

In Kooperation mit youngCaritas.

 

Ein Steinblock mit Blüten?

Was hat es mit Domino-13 auf sich? Nicht nur die Architektur des Museumsgebäudes verbindet Alt und Neu. Auch die Fassadengestaltung bringt uns zum Nachdenken. „Fühlen erwünscht“ heißt es bei den verwendeten Baumaterialien. Im Anschluss stehen die Ateliers zur Umsetzung eigener Architektur-Modelle bereit.

Power-Frauen in Vorarlberg

Wer kennt Agathe Fessler oder Hortensia Borromea? Der Rundgang stellt Vorarlberger Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten vor, darunter Künstlerinnen, Adelige und sozial engagierte Frauen. In ihrer Zeit leisteten sie wesentliche Beiträge zur Entwicklung des Landes, aber selbst heute sind viele immer noch unbekannt.

 

Vermittlung in Sonderausstellungen

Stadt – Land – Fluss. Römer am Bodensee

Nach 15 v. Chr. veränderte sich das Leben in und um Bregenz radikal: Städte und Befestigungen entstanden im Bodenseeraum oder wurden ausgebaut. Menschen und Waren reisten nun über große Entfernungen auf den angelegten Römerstraßen und über die Flüsse.

Gemeinsam tauchen wir in das Alltagsleben am Bodensee zur Römerzeit ein: Architekturmodelle machen das Wohnen anschaulich. Mit Tunika uns Toga bekleidet fühlen wir uns gleich 2000 Jahre zurückversetzt und schreiten würdig durch die Ausstellung. Wir schlüpfen in die Rolle  eines Händlers in Brigantium und an einem Weihestein erfahren wir, warum Jupiter mit Obst und Gemüse erfreut wurde. Für die Älteren kommt auch ein wenig Latein ins Spiel, denn die Inschrift des Weihesteins will entschlüsselt werden.

Unsere Erfahrungen und Ergebnisse fassen wir in einem Römer-Sammelheft zusammen.

Angelika Kauffmann. Unbekannte Schätze

Angelika Kauffmann ist als Künstlerin weltbekannt. Trotzdem gibt es immer noch etwas Neues zu der 1741 geborenen Malerin zu entdecken. Viele ihrer Werke sind im Besitz privater Sammler und werden nun erstmals in einer Ausstellung zu sehen sein.

Wir gehen auf die Suche nach den bisher unbekannten Schätzen und finden heraus, was sie uns über die Malerei und Leben von Angelika Kauffmann erzählen können. Schatzkisten öffnen sich und erlauben einen Blick auf erstaunliche Details!

Getting things done. Die Entwicklung der Architektur in Vorarlberg

Architektur ist inzwischen ein Aushängeschild für Vorarlberg und zieht Fachleute sowie Interessierte aus dem In- und Ausland an. Innovative ArchitekInnen und BauherrInnen, profundes Wissen über lokale Baumaterialien, das Einbeziehen der Landschaft, liberale Baugesetze und das Nebeneinander von Tradition und Innovation im Handwerk machten seit Ende der 1950 Jahre eine ganz besondere Entwicklung möglich.

Die international gezeigte Wanderausstellung „Getting things done“ kehrt nun zu ihrem  Startpunkt nach Vorarlberg zurück und gibt mit 230 beispielhaften Projekten einen Überblick über die sogenannte Vorarlberger Bauschule.

Ein Rundgang durch die Ausstellung greift einzelne Projekte heraus und stellt sie zur Diskussion.

 

 

Anfrage und Anmeldung

Heike Vogel: +43 (0) 5574 46050-519

Anja Rhomberg: +43 (0) 5574 46050-522

Fatih Özçelik: +43 (0) 5574 46050-524

Claudia Schwarz, Elvira Flora: +43 (0) 5574 46050-546

kulturvermittlung@vorarlbergmuseum.at