Wo ist die Kunst?

Quer durch Zeiten, Stilrichtungen und Techniken geht unsere Suche nach der Kunst im Museum. Grafiken nach Angelika Kauffmann, gotische Skulpturen, zeitgenössische Kunstfotografien, Gemälde und Objektkunst begegnen uns. Künstlerisch inspiriert können im Atelier Techniken und Materialien ausprobiert und der eigenen Kreativität freien Lauf gelassen werden.

Druckfrisch – Original oder Fake?

Sind Druckgraphiken eigentlich Fälschungen oder originale Kunstwerke? Wir betrachten Druckplatten, Druckstöcke, Stoffmuster und Graphiken und versuchen eine Antwort darauf zu finden. In den Ateliers entstehen anschließend Druckstöcke aus unterschiedlichen Materialien, mit denen erste eigene Druckversuche gemacht werden.

Streifzug durch die Geschichte

Wer bestimmt über mich? Was mache ich hier? Wer bin ich? Gehöre ich dazu? Diese Fragen stellten sich die Menschen in Vorarlberg im Laufe der Zeit immer wieder und sie sind auch heute noch aktuell. Mit Hilfe von Kunstwerken, Kuchenformen, Stickrahmen
oder einer Einfädelmaschine decken wir verschiedene Aspekte der Vorarlberger Landesgeschichte auf, finden Antworten auf die Fragen und ziehen eine Verbindungslinie in die Gegenwart.

Als Grenzsoldat in Brigantium

Fredegastes kam aus Germanien nach Brigantium und wurde römischer Grenzsoldat. Ein Teamspiel verdeutlicht seine Schwierigkeiten mit der fremden Sprache. Anschaulich erfahren die SchülerInnen die römische Lebensweise, die Grenzbefestigung, die Bewaffnung und Kleidung. Gemeinsam entdecken sie, welche Grabbeigaben es gab und welche Aussagen Gräberfunde über die Verstorbenen machen oder auch nicht machen können. Am Ende stellt sich heraus, dass wir viele Gemeinsamkeiten haben mit dem Grenzsoldaten vor über 1.600 Jahren.

Wer liegt da begraben? Archäologische Detektivarbeit bei den Römern

1.100 Gräberfunde aus der Römerzeit werfen Fragen auf: Wie alt sind die Fundstücke? Gehörten sie einem Mann oder einer Frau? Wer lebte überhaupt in Brigantium und woher will man das eigentlich alles so genau wissen? Durch eigenes Erforschen der Objekte merken wir, wo Wissen aufhört und Spekulation beginnt. Im Kreativteil steht die Fertigung von Schmuck, Mosaiken oder eines römischen Mühlespiels auf dem Programm.

Fass mit an! Fühlen mit Herz und Hand

Angreifen, tasten, in die Hand nehmen, zugreifen – jeder Mensch macht es täglich tausendfach. Gemeinsam gehen wir auf die Suche nach den vielen Arten von Berührungen durch taktile oder emotionale Reize. Dabei stellen wir auch fest, dass es Regeln und Verbote gibt, die in verschiedenen Kulturen unterschiedlich sind und die sich im Laufe der Zeit geändert haben.

 

Kommen – Gehen – Bleiben.
Migration erforschen

Zuwanderung – schon seit der Römerzeit ein Streitthema in Vorarlberg. Anhand von Objekten und Fotografien in der Ausstellung vorarlberg. ein making-of begeben wir uns auf die Spur der Migrantinnen und Migranten von der Römerzeit bis in die Gegenwart. Ausprobieren und Mitmachen heißt es für die 12- bis 14-Jährigen: Begrüßungsgesten aus verschiedenen Kulturen oder andere Rituale vermitteln Aspekte der Migration aktiv und lebensnah. Bei den 14- bis 18-Jährigen bilden eigene Erfahrungen die Grundlage für einen intensiven Dialog und Austausch.

Auf der Suche nach dem eigenen Ich. Rudolf Wackers Erfahrungen in Krieg und Gefangenschaft

Vor allem im Jugendalter oder als junge Erwachsene stellen sich Menschen Fragen nach ihrer Identität und ihren Talenten. Auf der Suche nach seinem Platz in der Gesellschaft war auch der Künstler Rudolf Wacker. Als junger Mann in russische Kriegsgefangenschaft geraten, versuchte er, seine künstlerischen Fähigkeiten auszubauen. An ausgewählten Selbstporträts aus den unterschiedlichen Lebensphasen Wackers vollziehen die SchülerInnen seine Entwicklung nach. Die Erfahrung von Krieg, Gefangenschaft, Heimkehr und wirtschaftlicher Not beeinflussten Wackers Sicht auf die Welt und auf sein Ich.

Zusammen leben ohne Ausgrenzung

Wir alle machen Erfahrungen mit Vorurteilen und Ausgrenzung. Der Workshop eröffnet Jugendlichen einen geschützten Rahmen, in dem sie sich mit Benachteiligung und Migration beschäftigen. Dabei ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und der Frage nach „dem Fremden“ fester Bestandteil. Dazu machen Museumsobjekte erfahrbar, welche Bedeutung Migration für die Geschichte Vorarlbergs hatte und heute noch hat. Mit Hilfe der Impulse im Workshop öffnen wir Wege zum kritischen und bewussten Denken und Handeln.

In Kooperation mit youngCaritas.

 

Ein Steinblock mit Blüten?

Was hat es mit Domino-13 auf sich? Nicht nur die Architektur des Museumsgebäudes verbindet Alt und Neu. Auch die Fassadengestaltung bringt uns zum Nachdenken. „Fühlen erwünscht“ heißt es bei den verwendeten Baumaterialien. Im Anschluss stehen die Ateliers zur Umsetzung eigener Architektur-Modelle bereit.

Power-Frauen in Vorarlberg

Wer kennt Agathe Fessler oder Hortensia Borromea? Der Rundgang stellt Vorarlberger Frauen aus verschiedenen Jahrhunderten vor, darunter Künstlerinnen, Adelige und sozial engagierte Frauen. In ihrer Zeit leisteten sie wesentliche Beiträge zur Entwicklung des Landes, aber selbst heute sind viele immer noch unbekannt.

 

Anfrage und Anmeldung

Heike Vogel: +43 (0) 5574 46050-519

Anja Rhomberg: +43 (0) 5574 46050-522

Fatih Özçelik: +43 (0) 5574 46050-524

Claudia Schwarz, Elvira Flora: +43 (0) 5574 46050-546

kulturvermittlung@vorarlbergmuseum.at