Publikationen

Die Publikationen des vorarlberg museums begleiten und vertiefen das vielfältige Angebot des Hauses und spiegeln die zahlreichen Ausstellungs-, Sammlungs- und Forschungsprojekte wider. Den Leserinnen und Lesern bieten wir damit die Möglichkeit, die hausspezifischen Themen (Archäologie, Kunstgeschichte, Geschichte und Ethnologie) weiter zu ergründen und darüber hinaus Literatur – wie etwa bei Franz Michael Felder – neu kennenzulernen.


Eva Fichtner, Leitung Publikationen

e.fichtner@vorarlbergmuseum.at

vorarlberg museum Schriften 28

Schriftenreihe Künstler im Gespräch, Band 8

Herbert Albrecht

In einer Zeit, in der Geschwindigkeit fast alles ist, ist die Steinbildhauerei aus der Mode gekommen. Herbert Albrecht aber ist dem ältesten Material der Bildhauerei treu geblieben. Dem Zeitgeist und der schweren Arbeit zum Trotz ist Stein seit mehr als sechzig Jahren sein Material. Außerdem steht immer der Mensch im Mittelpunkt – der Mensch als Ganzes oder im Detail, der Stehende, der Sitzende, der Liegende, der Torso und vor allem der Kopf, immer wieder der Kopf. Für das Buch hat der Bildhauer mit Kurator Walter Fink über jene Dinge gesprochen, die ihm in der Kunst und im Leben wichtig sind.

 

Kooperation mit: Kunsthistorisches Museum Wien
Herausgeber: Andreas Rudigier
Redaktion: Eva Fichtner, Walter Fink
Objekt- und Installationsansichten: Gabriel Rüf
Reprografie und Bildbearbeitung: Günter König
Konzept, Gestaltung: Kurt Dornig
Verlag: Bucher Verlag
ISBN 978-3-99018-420-2
64 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Verkaufspreis: 22,00 €

vorarlberg museum Schriften 27 · Kunsthistorisches Museum Wien

Herbert Albrecht. Stein und Bronze

Das Kunsthistorische Museum in Wien und das vorarlberg museum in Bregenz widmen 2017 im Rahmen einer Kooperation eine ihrer Ausstellungen einer faszinierenden Persönlichkeit der jüngeren Kunstgeschichte Österreichs: dem Steinbildhauer Herbert Albrecht. Der Wotruba-Schüler wurde vor 90 Jahren geboren und zählt heute gerade in seiner engeren Heimat Vorarlberg zu den wichtigsten Vertretern der Kunst des 20. Jahrhunderts mit Wirkung und Bedeutung über die Landesgrenzen hinaus. Mit Texten von Peter Baum, Walter Fink, Michael Köhlmeier, Gottfried Bechtold und Georg Plattner.

 

Ausstellung im vorarlberg museum: 20. Juli bis 3. Sept. 2017
Ausstellung im KHM Wien: 19. Sept. 2017 bis 14. Jänner 2018

 

Herausgeber: Sabine Haag, Andreas Rudigier
Konzept&Redaktion: Walter Fink
Fotografie: Gabriel Rüf
ISBN 978-3-99020-141-1
112 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Verkaufspreis: 14,95 €

vorarlberg museum Schriften 26

Schriftenreihe Künstler im Gespräch, Band 7

Uta Belina Waeger

In ihrer Objektkunst arbeitet Waeger mit Eisengeräten aus Landwirtschaft und Handwerk – wie Schaufeln, Heugabeln oder Sägeblättern. Die Künstlerin enthebt sie ihrer ursprünglichen Funktion, indem sie die Gerätschaften mit Papier verhüllt und ummantelt. Aus einem Gegenstand wird ein Wesen. Dieses Prinzip wendet Waeger in der Ausstellung auch auf Kleinmöbel an, denen sie mit Textilien oder Verpackungsmaterialien eine neue Haut gibt. Uta Belina Waeger, geboren 1966, lebt in Dornbirn. Sie studierte an der Universität für Angewandte Kunst Wien und am Pratt Institut in New York.

Die Publikation erscheint anlässlich der Ausstellung "Vom Design zur Kunst. Ein unwiderstehliches Experiment" vom 8. April bis 2. Juli 2017 im Atrium des vorarlberg museums. Die Journalistin und Kulturhistorikerin Ingrid Adamer spricht mit der Künstlerin über ihr Leben und ihr Werk. Mit einer Einführung von Theresia Anwander und einem Text zu "Konsum, Design, Handwerk" von Renate Breuß.

 

Herausgeber: Andreas Rudigier
Redaktion: Eva Fichtner
Fotografie: Günter König, Markus Tretter
Konzept, Gestaltung: Kurt Dornig
Verlag: Bucher Verlag
ISBN 978-3-99018-411-0
63 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Verkaufspreis: 22,00 €

vorarlberg museum Schriften 24

Der Kristberger Flügelaltar

Der Kristberger Flügelaltar ist ein herausragendes Werk der Vorarlberger Kunstgeschichte. Die süddeutsche Herkunft aus dem Umfeld der bedeutenden Bildhauerfamilie der Strigel in Memmingen trägt einen Teil zu dieser Feststellung bei. Besonders interessant ist die wechselvolle Geschichte seines Besitzes und die Tatsache, dass er über Jahrzehnte in Privatbesitz verschollen war. Der Altar war 1478 für Silberberg (der alte Name der Montafoner Gemeinde Silbertal) geschaffen und irgendwann auf den Kristberg (ebenfalls Silbertal) verbracht worden. 1887 war der Flügelaltar vielbeachteter Teil der Vorarlberger Landesausstellung in Bregenz. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde das begehrte Werk verkauft. Mehrere Versuche, den Altar nach Vorarlberg zurückzuholen, scheiterten. Bis zum Dezember 2015! Das Buch beleuchtet in sechs Beiträgen die spannende Geschichte und kunsthistorische Bedeutung dieses Kleinods.

 

Im Auftrag von Heimatschutzverein Montafon, Sonderband 27 zur Montafoner Schriftenreihe
Herausgeber: Michael Kasper, Andreas Rudigier, Montafoner Museen, vorarlberg museum
Gestaltung: Christoph Ganahl
Herstellung: Vorarlberger Verlagsanstalt, Dornbirn
Verlag: Eigenverlag Montafoner Museen
103 Seiten, zahlreiche Abbildungen
ISBN 978-3-902225-71-9
Verkaufspreis: 14,90 €

vorarlberg museum Schriften 23

sichten. vorarlberg museum 2013 bis 2016

Bereits drei Jahren agiert und wirkt das neu eröffnete vorarlberg museum. Anlass genug, diese Aufbruchsära zu rekapitulieren und eine Projektionsfläche für die geleistete Museumsarbeit zu definieren. Der Band resümiert drei Jahre Museumsarbeit und zeigt praxisnah, wie das vorarlberg museum hausinterne, regionale und landesweite Sichtungsprozesse unterschiedlichster Art umsetzt.

 

Herausgeber: Andreas Rudigier, Bruno Winkler
Produktionsleitung: Eva Fichtner
Gestaltung: Grafik Caldonazzi
Druck: VVA Vorarlberger Verlagsanstalt, Dornbirn
Verlag: Eigenverlag
160 Seiten, zahlreiche Abbildungen
ISBN 978-3-901802-40-9
Für 5,00 € an der Museumskassa erhältlich.

vorarlberg museum Schriften 22

Der Fall Riccabona.
Eine Familiengeschichte zwischen Akzeptanz
und Bedrohung im 20. Jahrhundert

Was ist mit dem Fall Riccabona gemeint? Eine ganz normale und doch ziemlich verrückte Familiengeschichte im 20. Jahrhundert, die alles bietet: Die Geschichte einer Liebe und Ehe, samt der Geschichten von Haus, Wohnung und Geschäft. Es geht aber auch um Politik und Verfolgung: um einen Arisierungsfall und einen Kriminalfall ohne Akten, ohne Prozess und ohne Urteil. Nicht zuletzt aber werden faszinierende, berührende Bilder gezeigt, die einen Blick ins Innere der Geschichte ermöglichen.

 

Herausgeber: Peter Melichar, Nikolaus Hagen, vorarlberg museum
Publikationsmanagement: Eva Fichtner
Grafik und Gestaltung: Thomas Matt, Roland Stecher (atelier stecher, Götzis)
Druck und Bindung: Thurnher Druckerei GmbH, Rankweil
Verlag: Böhlau Verlag - Wien, Köln, Weimar
504 Seiten, zahlreiche Abbildungen
ISBN 978-3-205-20544-9
Verkaufspreis: 34,99 €

 

Einblick ins Buch

vorarlberg museum Schriften 21

Wanderungen. Migration in Vorarlberg, Liechtenstein und in der Ostschweiz zwischen
1700 und 2000

Die Autoren dieses Buches zeigen, welch große Bedeutung Wanderungen aller Art für die Regionen des mittleren Alpenraumes in den letzten 300 Jahren hatten, obwohl gerade hier das Selbstbild einer vermeintlich sesshaften Bevölkerung besonders verfestigt erscheint. Die Vielgestaltigkeit von Migration ist überraschend und keineswegs auf die bekannten Bündner Zuckerbäcker, Montafoner Krauthobler oder italienischen Bauarbeiter beschränkt. Es ist heute nicht mehr die Frage ob, sondern vielmehr in welchem Maß der Blick auf Migrationen unseren Zugang zur Geschichte beeinflusst. Was verändert sich, wenn man erkennt, dass Geschichte nicht nur die „Geschichte von Klassenkämpfen“, sondern auch die „Geschichte von Wanderungen“ ist?

 

Schriftenreihe des Arbeitskreises für interregionale Geschichte des mittleren Alpenraumes, Band 3
Herausgeber: Peter Melichar, Andreas Rudiger und Gerhard Wanner
Lektorat: Nikola Langreiter, Wortstellerei, Lustenau
Umschlaggestaltung: Michael Haderer, Wien
Satz: Michael Rauscher, Wien
Druck und Bindung: Prime Rate, Budapest
Verlag: Böhlau Verlag
296 Seiten, 61 Abbildungen
ISBN 978-3-205-20412-1
Verkaufspreis: 35,00 €

vorarlberg museum Schriften 20

SpitzenZeit. Vorarlberger Erinnerungen zum Stickereiexport nach Nigeria

Edith Hessenberger zeichnet in „SpitzenZeit“ die vielfältigen Facetten des nigerianischen Stickerei-Booms anhand von 33 Zeitzeugenerzählungen nach. Unterschiedlichste Berufsgruppen rund um das Stickereigewerbe kommen zu Wort und geben Einblicke in ihre Erinnerungen und Erfahrungen mit dem Export nach Nigeria. Von Stickereiexporteuren und Verkäufern bis hin zu Monteuren und Ausschneiderinnen blicken unterschiedlichste Menschen auf ihre Erfahrungen mit dem Stickereiexport nach Nigeria zurück. Ihre Erzählungen geben Einblicke in kleine und große Abenteuer, alltägliche Herausforderungen und Freuden, sowie nicht zuletzt in die Entwicklung und Bedeutung des Vorarlberger Stickereiwesens bis heute.

 

Herausgeber: vorarlberg museum
Projektleitung: Eva Fichtner
Kuratorische Leitung: Theresia Anwander
Gestaltung: Verena Petrasch
Verlag: StudienVerlag
180 Seiten, zahlreiche Abbildungen
ISBN 978-3-7065-5592-0
Verkaufspreis: 24,90 €

vorarlberg museum Schriften 19

Vom Zeigen und Verbergen

Als Dialog zwischen regionaler und internationaler Kunst sowie zwischen privater und öffentlicher Sammlung ist eine neue Ausstellungsreihe entstanden, die ab 2016 einmal jährlich zeitgenössische Kunstwerke aus der Sammlung Erhard Witzel ausgewählten Arbeiten aus der Sammlung des vorarlberg museums gegenüberstellt. Die erste Ausstellung der Reihe „Dialog“ widmet sich dem Zeigen und Verbergen und findet dafür ganz unterschiedliche Zugänge und Ausdrucksformen.

"Vom Zeigen und Verbergen" ist die Publikation zur Ausstellung im QuadrART Dornbirn. Die vier Begriffe "Dialog", "Kooperation", " Verbergen", "Zeigen" prägen den ersten Band der Beschäftigung mit zeitgenössischer Kunst in Vorarlberg.

 

Herausgeber: Katrin Dünser, Erhard Witzel, vorarlberg museum
Projektleitung: Eva Fichtner
Gestaltung: Nina Sturn
Herstellung: Stefan Hölzl, ABC-Druck Rankweil
Verlag: Eigenverlag
12 Seiten, zahlreiche Abbildungen
ISBN 978-3-901802-39-3
Verkaufspreis: 9,90 € (nur an der Museumskassa erhältlich)

vorarlberg museum Schriften 18

Greatest Hits by Christine Lederer

Die Publikation zur gleichnamigen Ausstellung »Greatest Hits by Christine Lederer« dokumentiert eine Auswahl zeitgenössischer Werke aus der Sammlung des Landes Vorarlberg, die von der Künstlerin Christine Lederer kuratiert und von 2015 bis 2017 im 2. Stockwerk des vorarlberg museums gezeigt wird. Neben zahlreichen Abbildungen und Texten zum Thema Sammeln/Sammlung zeichnen diverse Kommentare Vorarlberger KünstlerInnen und Kulturschaffenden ein Stimmungsbild der derzeitigen Lage.

Nun ist die gleichnamige Publikation erschienen, die neben interessanten Einblicken in die Ausstellung auf die Gründe der Werkauswahl eingeht.
Mit Beiträgen von Kathrin Dünser, Christine Lederer, Hans Dünser.

 

Herausgeber: Kathrin Dünser, Christine Lederer, vorarlberg museum
Projektleitung: Eva Fichtner
Gestaltung: Christine Lederer
Herstellung: Thurnher Druckerei
Verlag: Bucher Verlag
72 Seiten, zahlreiche Abbildungen
ISBN 978-3-99018-184-3
Verkaufspreis: 12,90 €

Ausstellungsbroschüre

Hubert Dietrich. Die Liebe zur sichtbaren Welt

Hubert Dietrich (1930–2006) wuchs im Bregenzerwald in bäuerlichen Verhältnissen auf, besuchte die Gewerbeschule in Innsbruck und studierte bei Willi Baumeister in Stuttgart und bei Albert Paris Gütersloh in Wien Malerei. Neben seiner Tätigkeit als Restaurator am Kunsthistorischen Museum in Wien blieb die Kunst sein ganzes Leben lang Motor und Begleiter. Eine Ausstellungskooperation des vorarlberg museums  mit dem Rohnerhaus in Lauterach zeigt den Maler im Kontext mit Künstlern, die ihn geprägt haben.  Leopold Fetz und Max Weiler haben Dietrich in frühester Jugend den Zugang zur Kunst eröffnet. Oswald Oberhuber war Wegbegleiter, Willi Baumeister sein einfühlsamer Lehrer. Rudolf Wacker war ihm seelenverwandte Vaterfigur und Walter Salzmann Freund und hoch geschätzter Künstlerkollege.

Der zur Ausstellung erschienene Begleitband kann an der Kasse des jeweiligen Hauses erworben werden.

 

Redaktion: Eva Fichtner, Ute Pfanner, Margarete Dietrich
Projektleitung u. Lektorat: Eva Fichtner
Grafisches Konzept u. Gestaltung: Martin Caldonazzi
Fotografie: Adolf Bereuter, Margarete Dietrich, Markus Tretter
Druck und Bindung: Thurnher Druckerei
48 Seiten, zahlreiche Abbildungen
ISBN 978-3-901802-38-6
Verkaufspreis: 9,90 €

vorarlberg museum Schriften 17

Schriftenreihe Künstler im Gespräch, Band 5

Egon Goldner. Zeitzeichen

Einzigartig ist das Werk des Zeichners Egon Goldner: Strich um Strich entwickelt der Künstler Stimmungslandschaften in Tusche und Buntstift auf Papier. Gleich einem Seismografen setzt der gelernte Buchdrucker seine Schraffuren aufs Blatt und verbildlicht Eindrücke und Gefühle in konzentrierten Kompositionen als eine Art visuelles Tagebuch. Sein Strich variiert dabei: mal ist er rund und fließend und erinnert an die Wiedergabe von Höhenlinien in der Kartografie, ein andermal nervös und abgehackt, legt sich Schicht für Schicht übereinander zu Zerwürfnissen auf dem Papier.


Der Katalog erscheint zur Ausstellung im vorarlberg museum und ist von Kurt Dornig gestaltet. Das Vorwort hat Andreas Rudigier verfasst, in einer Einleitung nähert sich Richard Bösch dem künstlerischen Schaffen seines Kollegen an. Seit drei Jahrzehnten kennen und schätzen sich Egon Goldner und der Vorarlberger Autor Kurt Bracharz, der das Interview führte. Im Mittelpunkt stehen umfangreiche Abbildungen der Zeichnungen des Künstlers sowie eine Porträtserie von Sepp Dreissinger, der Egon Goldner einen Tag lang in Wien begleitet hat.

 

Herausgeber: Andreas Rudigier
Redaktion: Eva Fichtner, Kathrin Dünser
Fotografie: Sepp Dreissinger, Günter König
Gestaltung: Kurt Dornig
Verlag: Bucher Verlag
80 Seiten, zahlreiche Abbildungen
16 x 25 cm, broschiert
ISBN 978-3-99018-372-4
Verkaufspreis: 22,- €

vorarlberg museum Schriften 16

Schriftenreihe Künstler im Gespräch, Band 4

Stoph Sauter. ABER–GLAUBE Piz Buin 1865-1936-2015

Das alte, verwitterte Gipfelkreuz des Piz Buin liegt am Boden des Kornmarktplatzes. Unweit davon steht ein an die Kaaba in der Moschee in Mekka erinnernder schwarzer Kubus, in dem Filme über die wissenschaftliche Beschäftigung mit Materie ebenso gezeigt werden wie Dokumentationen über die Suche nach Gott. An der Museumsfassade prangt in großen, reflektierenden Lettern der Schriftzug: ABER GLAUBE. Das vorarlberg museum hat Stoph Sauter beauftragt, sich künstlerisch mit dem Gipfelkreuz des Piz Buin aus dem Jahr 1936 auseinanderzusetzen. Anlass dafür ist seine Erstbesteigung vor 150 Jahren. Eine Installation ist entstanden, mit der der Dornbirner Künstler einen Diskurs über das Thema Glaube anregen will: Glaube vs. Wissen, Glaube und Religionen, Glaube und Andersgläubige.

Die Publikation erscheint anlässlich dieser Installation und ist von Kurt Dornig gestaltet. Bruno Winkler hat das Vorwort verfasst, Wolfgang Mörth beleuchtet die Wort-Kunst Sauters (und findet dabei eine überraschende neue Wort-Konstellation) und Michael Kasper unternimmt eine historisch-politische Einordnung des Gipfelkreuzes. Das Interview führte Manfred Welte.

 

Herausgeber: Andreas Rudigier
Redaktion: Eva Fichtner
Fotografie: Markus Tretter
Gestaltung: Kurt Dornig
Verlag: Bucher Verlag
72 Seiten, zahlreiche Abbildungen
16 x 25 cm, broschiert
ISBN 978-3-99018-371-7
Verkaufspreis: 22,- €

vorarlberg museum Schriften 15

Archäologie in Vorarlberg

1992 ist mit dem Buch Archäologie in Gebirgen die letzte Gesamtschau des Landesmuseums über archäologische Forschungen in Vorarlberg erschienen. Seither haben zahlreiche Wissenschaftler in der Bodendenkmalpflege, aber auch in Depots und Archiven interdisziplinär und mit neuen Forschungsmethoden gearbeitet. In der Ur- und Frühgeschichte, der provinzialrömischen Archäologie bis hin zur Neuzeit sind höchst interessante, oft auch gänzlich unerwartete Erkenntnisse gewonnen worden. Der nun vorliegende Sammelband reagiert auf diese spannende Entwicklung. Die zahlreichen Beiträge befassen sich unter anderem mit dem ‚ältesten Vorarlberger‘, dem Bergbau im Kleinen Walsertal, der frühesten Besiedelung des Montafon oder dem Kaiserkultbezirk und dem spätrömischen Hafenkastell in Brigantium. Die Aufsätze richten sich an ein breiteres Publikum und werden durch eigens angefertigte großformatige Aufnahmen archäologischer Landschaften ergänzt.

 

Mit Beiträgen von Bernhard S. Heeb, Gerhard Grabher, Walter Leitner, Rüdiger Krause, Franziska Würfel, Andreas Rudigier, Johannes Pöll, Gerald Grabherr, Julia Kopf, Karl Oberhofer, Michaela Konrad, Andreas Picker, Verena Hasenbach, Gisela Thierrin-Michael, Florian Schimmer, Georg Neuhauser, Thomas Reitmaier, Maria Bader, Anja Rhomberg, Martin Bitschnau, Sarah Leib, Christof Thöny, Manfred Tschaikner, Brigitte Truschnegg und Helmut Swozilek

 

Herausgeber: Gerhard Grabher und Andreas Rudigier
Verlag: Kunstverlag Josef Fink
260 Seiten, ca. 200 Abbildungen
22,5 x 30 cm
ISBN 978-3-89870-983-5
Verkaufspreis: 29,80 €

vorarlberg museum Schriften 14

Museum und Gegenwart. Verhandlungsorte und Aktionsfelder für soziale Verantwortung und gesellschaftlichen Wandel

Der Band versammelt über ein Dutzend innovative, internationale Museumsprojekte. Sie verbindet eine Auseinandersetzung mit der Gegenwart, die vielfältige Chancen bietet: hinsichtlich der Zukunft einer Sammlung, hinsichtlich neuer Felder und Formen der Kooperation, der Vermittlung und des Kompetenztransfers. Das Museum kann sich als Verhandlungsort und Aktionsfeld für die Verortung von Individuum und Gesellschaft etablieren und neue Formen des verantwortlichen Agierens und sozialen Handelns entwickeln. Es unterstützt so die Suche nach persönlicher und kollektiver Verantwortung für ein demokratisch strukturiertes Zusammenleben.

 

Mit Beiträgen u.a. von James M. Bradburne, Gottfried Fliedl, Mark Taylor, Christoph Thun-Hohenstein

 

Herausgeber: Robert Gander, Andreas Rudigier, Bruno Winkler
Verlag: transcript Verlag
176 Seiten, zahlreiche Abbildungen
Verkaufspreis: 29,99 €
ISBN 978-3-8376-33335-1

vorarlberg museum Schriften 13

Das ist Österreich!
Bildstrategien und Raumkonzepte 1914 – 1938

»Das ist Österreich!« setzt der Vorstellung von einer konservativen Kunst der Jahre zwischen den Weltkriegen ein vielstimmiges und disharmonisches Bild entgegen: Eine vielköpfige künstlerische Avantgarde zeichnete sich durch zahllose Grenzgänge aus. Sie spielte mit dem neu gewonnenen Freiraum und ist zugleich der aufsteigenden Bedrohung totalitärer Regime ausgesetzt. Malerei, Fotografie und Film stehen hier neben Architektur- und Theatermodellen, sodass sich eine umfassende Sicht auf die durchaus widersprüchlichen, vielfältige künstlerischen Tendenzen eröffnet.

Arnold Schönberg, Oskar Kokoschka, Margarethe Schütte-Lihotzky, Erika Giovanna Klien, Rudolf Wacker, Raoul Hausmann und viele andere sind mit zentralen Werken vertreten.

 

Der Herausgeber: Christoph Bertsch, geb. 1955 in Bregenz, ist Professor für Neuere und Neueste Kunstgeschichte an der Universität Innsbruck und Accademico d’Onore an der Accademia del Disegno in Florenz. Zahlreiche Veröffentlichungen und Ausstellungsprojekte.

 

Mit Textbeiträgen von Christoph Bertsch, Rosanna Dematté, Andrea Fink, Johanna Kreis, Hermann Kuprian, Karin Moser, Ute Pfanner und Xenia Ressos.
Institut für Kunstgeschichte Universität Innsbruck, Ausstellungskatalog 28
400 Seiten mit zahlreichen farbigen Abbildungen
22,5 × 30 cm, Museumsausgabe 39.- Euro, Softcover
Buchhandelsausgabe 49,- Euro, Hardcover

vorarlberg museum Schriften 12

Georg Ligges

Bettina Schlorhaufer, Ute Pfanner, vorarlberg museum (Hg.)
Künstler und Zeitzeuge im Ersten Weltkrieg

Der geborene Westfale Georg Ligges war ab 1927 in Bregenz ansässig, wo er die Schwester des Malers Oswald Baer heiratete.
Er war Absolvent der Kunstgewerbeschule in Köln und der Akademie der Bildenden Künste in München. Im Ersten Weltkrieg schuf er als Soldat an der Westfront in Frankreich und Belgien ausdrucksstarke Bilder, die sich heute im Besitz des vorarlberg museums befinden und nun erstmals der Öffentlichkeit vorgestellt werden.
Nach Kriegsende wurde Georg Ligges zunächst in München, später im damaligen Ostpreußen (heute: Polen) und im Raum Lienz/Osttirol tätig. In künstlerischer Hinsicht bildeten Reisen nach Ischia und Capri in den 1920er-Jahren wichtige Stationen.
Als ihm eine Stelle als Lehrer für bildnerische Erziehung in Bregenz vermittelt wurde, übersiedelte er nach Vorarlberg.

Projektleitung: Eva Fichtner
Fotografie: Wulf Ligges, Markus Tretter
Gestaltung: Martin Caldonazzi
5/2015  1. Auflage; franz. Broschur; 22 x 27 cm
148 Seiten; EUR 33,00
ISBN 978-3-99018-338-0

vorarlberg museum Schriften 11

Schriftenreihe Künstlerin/Künstler im Gespräch; Band 3

 

Mariella Scherling Elia
Autoritratto

Mariella Scherling Elia, geboren am 8. März 1929 in Aprigliano/Italien, lebt und arbeitet in Hohenems/Österreich. In den Jahren 1949–1953 besuchte sie die Accademia di Belle Arti di Firenze, bevor sie 1953 heiratete und 1956 nach Vorarlberg zog. Seit 1970 widmet sie sich intensiv dem künstlerischen Schaffen.
In Mariella Scherling Elias Kunst geht es ums Überleben. Damit unterscheidet sich ihr Autoritratto, Selbstporträt, in Form eines Olivenbaumes von den zahlreichen zeitgenössischen Naturverfrachtungen in Kunsträume, bei denen vielleicht ein gegenseitiges Ausloten der Ästhetisierungspotenziale von Kunst und Natur oder ein Hinterfragen der unterschiedlichen Kultivierungsgrade im Vordergrund stehen. Wer die Künstlerin kennt, weiß, dass sie sagt, was sie denkt, und ihre Kunst stets vollinhaltlich den Menschen im Visier hat.

 

Herausgeber: Andreas Rudigier
Projektleitung: Eva Fichtner
Gestaltung: Kurt Dornig
Herstellung: Thurnher Druckerei
Verlag: Bucher Verlag
Verkaufspreis: 22,- €

vorarlberg museum Schriften 10

Schriftenreihe Künstlerin/Künstler im Gespräch; Band 2

 

Tone Fink
begreifbare impulse

Tone Fink, geboren am 1. Januar 1944 in Schwarzenberg/Österreich. In den Jahren 1964–1969 studierte er Kunst an der Akademie der Bildenden Künste in Wien. 1977 siedelte Fink endgültig nach Wien über – für ihn ein Ausbruch aus der provinziellen Enge, die er in Vorarlberg empfand. Seit 1994 hat der Objektemacher, Performance- und Filmkünstler Lehraufträge an verschiedenen Sommerakademien inne. Er lebt und arbeitet in Wien und Vorarlberg.

In der Ausstellung begreifbare impulse im vorarlberg museum gab Tone Fink Einblicke in sein künstlerisches Schaffen, in seine Ideen und in die Impulse, die ihn zu immer wieder Neuem anregen und treiben. Die ausgestellten Werke aus Papier und die zum Teil als Buch konzipierten Skizzen geraten dabei zum gedanklichen Loop, zum Spaziergang auf einer Endlosschleife mitten durch das Gehirn des Künstlers.

 

Herausgeber: Andreas Rudigier
Projektleitung: Eva Fichtner
Gestaltung: Kurt Dornig
Herstellung: Thurnher Druckerei
Verlag: Bucher Verlag
Verkaufspreis: 22,- €

vorarlberg museum Schriften 9

Schriftenreihe Künstlerin/Künstler im Gespräch; Band 1

 

Marbod Fritsch
Die Stunde da wir nichts voneinander wußten

Marbod Fritsch, geboren am 4. Dezember 1963 in Bregenz/Österreich, studierte 1987–1996 an der Universität für angewandte Kunst in Wien. Seit 1996 ist er als Dozent an der Wiener Schule für Kunsttherapie tätig und gibt seit 2005 als externer Lehrbeauftragter für freies Zeichnen an der Fachhochschule Vorarlberg sein Wissen an Studierende des Lehrgangs Intermedia weiter. Der Künstler lebt und arbeitet in Wien und Bregenz.
Mit der Konzeption und Umsetzung des Bühnenbildes für Peter Handkes Stück Die Stunde da wir nichts voneinander wußten, übergab man Marbod Fritsch ein außergewöhnliches Projekt. Außergewöhnlich insofern, als es auf dem Kornmarktplatz in Bregenz stattfinden sollte. Fritsch nutzte die Nähe zum neuen vorarlberg museum, nahm dessen Fassadengestaltung in seine Bühnengestaltung auf und schuf so einen Ineinanderfließen von öffentlichem Raum und Bühne.

 

Herausgeber: Andreas Rudigier
Projektleitung: Eva Fichtner
Gestaltung: Kurt Dornig
Herstellung: Thurnher Druckerei
Verlag: Bucher Verlag
Verkaufspreis: 22,- €

vorarlberg museum Schriften 8

Nikolaus Walter. Begegnungen

Das Werk von Nikolaus Walter (*1945) ist Resultat vieler Begegnungen mit Menschen und Landschaften. Seit 1966 entstehen seine Fotografien auf Entdeckungsreisen zu den »Un-Orten« dieser Welt und im Kontakt mit Außenseitern der Gesellschaft. Die Ergebnisse zeugen von einer besonderen Gabe des Künstlers: Er nimmt den Menschen Bilder ab, ohne sie bloßzustellen. Den Künstler leitet ein großes Gespür für die Geschichten von Menschen und Orten am Rand der Gesellschaft. Sein wacher Blick erkennt den richtigen Moment, aus dem sich seine Bildgeschichten erst entwickeln können. Drei Essays beleuchten Walters Werk aus verschiedenen Blickwinkeln. Anton Holzer findet einen fotohistorischen Zugang, während Margit Zuckriegl sich der »intuitiven Soziologie« des Künstlers widmet. Der literarische Beitrag des Wegbegleiters Willibald Feinig schließlich nähert sich dem Schaffen Walters in einem Porträt des Künstlers, das den dialogischen Charakter seines Werks betont. Der Katalog begleitet eine Retrospektive und versammelt rund 250 Fotografien aus sämtlichen Werkphasen.

 

Herausgeber: Petra Zudrell, Vorarlberger Landesbibliothek, vorarlberg museum
Autoren: Anton Holzer, Margit Zuckriegl, Willibald Feinig
Künstler: Nikolaus Walter
Gestaltet von Sarah Schlatter; Halbleineneinband
23 x 30 cm; 224 Seiten; 250 S/W-Abb.; Deutsch; ISBN 978-3-86828-545-1; EUR 44,90; 2015

vorarlberg museum Schriften 7

Ich, Felder. Dichter und Rebell

Ein opulent gestaltetes Buch, ausgezeichnet als schönstes Buch Österreichs, (Kategorie Allgemeines Sachbuch)
Begleitbuch zur Ausstellung im vorarlberg museum vom 28. Juni bis 16. November 2014.

Ein reich bebilderter, sorgsam gestalteten Katalog. Ein Mosaik aus 30 thematisch prägnanten Texten über ein kurzes, wirkungsmächtiges Leben in den lebensweltlichen, politischen und literarischen Kontexten seiner Epoche.

 

Mit einem unveröffentlichten Text von Franz Michael Felder sowie Textbeiträgen von: Andreas Rudigier, Georg Sutterlüty, Kurt Bereuter, Petra Maria Dallinger, Birgit M. Feierl-Giedenbacher, Simon Ganahl, Werner Michler, Hermann Kinder, Walter Methlagl, Mathias Moosbrugger, Jürgen Thaler, Roger Vorderegger, Siegfried Jud, Theresia Anwander, Annemarie Hürlimann, Ulrike Längle, Jelko Peters, Jürgen Hein, Alois Brandstetter, Gerold Schneider, Magdalena Häusle-Hagmann, Peter Melichar, Edith Hessenberger.

 

Hg. von Ulrike Längle, Jürgen Thaler und vorarlberg museum, Lengwil 2014

vorarlberg museum Schriften 6

Adelheid Gnaiger. Die erste Architektin Vorarlbergs

Nominiert für "Die schönsten Bücher Österreichs 2014"

Als erste Architektin Vorarlbergs hat Adelheid Gnaiger (1916-1991) das Architekturgeschehen in Vorarlberg wesentlich mitgestaltet. Ihre Architektursprache bewegt sich zwischen Moderne und Tradition und in ihren Planungen spiegelt sich der Schwerpunkt des Baugeschehens der Aufbaujahre wider. Banken, Schulen, öffentliche Verwaltungsbauten sowie Einfamilienhäuser, heute meist überformt, gefährdet oder abgerissen, prägen das architektonische Werk der Architektin. Aufsätze zur Biografie und zu einzelnen Aspekten des Werkes von Adelheid Gnaiger geben Einblick in ihr Leben und ihre Arbeit, womit nicht nur eine längst überfällige Würdigung ihres Schaffens erfolgt, sondern erstmals auch das zum großen Teil unbekannte Architekturbild nach 1945 in Vorarlberg nachgezeichnet wird.

Mit Beiträgen von Jutta Gnaiger-Rathmanner, Ingrid Holzschuh (Hrsg.), Renate Huber, Barbara Keiler, Renate Madritsch, Sabine Plakolm-Forsthuber, Monika Platzer, Astrid Staufer.
Fotografische Dokumentation von Petra Rainer
Grafik: kaleido og
2014. 192 Seiten, 45 farbige und 133 sw Abbildungen und Pläne
23 x 29 cm; € 34,00; Park Books Verlag; Zürich 2014
ISBN 978-3-906027-46-3

vorarlberg museum Schriften 5

Suchen und Finden für Archäologinnen und Archäologen von 3 bis 99.

Das Spiel zu Römer oder so. Eine Ausstellung zum Gräberfeld in Brigantium im vorarlberg museum.

 

Piatnik, Wien 2014 ; ISBN: 978-3-901802-37-9

 

vorarlberg museum Schriften 4

Jenseits der Ansichtskarte
Die Alpen in der Fotografie

Seit Dürers Italienreise spielt die Darstellung der Alpen in der bildenden Kunst eine bedeutende Rolle. Erstmals stehen nun vor allem zeitgenössische Fotografien zu den Alpen im Fokus.

Von der Frühzeit der Fotografie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts an beschäftigten sich Fotografen mit der alpinen Bergwelt. Nach einem Rückblick auf die Pioniere der Alpenfotografie widmet sich der vorliegende Band insbesondere der zeitgenössischen Fotografie, die sich durch eine spannende Vielfalt an Kernthemen auszeichnet. Sie betreffen die Erhabenheit und Monumentalität der Alpen ebenso wie die teils unspektakuläre Schönheit der Gebirgslandschaft, Eingriffe des Menschen in die alpine Natur sowie die Auseinandersetzung mit dem Klischeebild der Alpen. Jenseits der Ansichtskarten-Idylle werden faszinierende, manchmal überraschende Blicke auf die Alpen geworfen und zugleich Tendenzen der zeitgenössischen künstlerischen Landschaftsfotografie vorgestellt.

 

Beiträge von M. Arnold, W. Bätzing, V. Hammerbacher, U. Pfanner, Z. Reckermann und I.-S. Hoffmann
144 Seiten, 205 Abbildungen überwiegend in Farbe; 26 × 21,5 cm, gebunden;
ISBN: 978-3-7774-2099-8

vorarlberg museum Schriften 3

Bernhard Seiter, Ein Land wie eine Hand. Eine Reise nach Vorarlberg.

Zur Ausstellung "Sein & Mein" im vorarlberg museum

"Als ich langsam alt wurde und auf den Frühling wartete, der jeden Moment kommen musste, befand ich mich im Schlafwagenabteil eines Zuges in den Westen. Noch und noch enger wurde das Tal, und als die Lage ganz ausweglos schien, genau in dem Moment, bevor der Zug im nächsten Augenblick von den Bergen zerquetscht würde, konnte er sich in den Arlbergtunnel flüchten. Ich sehe das Licht am Ende des Tunnels nicht: Vorarlberg." Eine berührende Reise durch Vorarlberg in Wort und Bild.

 

Bucher Verlag, Hohenems/Wien/Vaduz 2013
ISBN: 978-3-99018-218-5

vorarlberg museum Schriften 2

Buchstäblich Vorarlberg


Idee und Konzept: Tobias Natter
Konzepterweiterung und Umsetzung:
Theresia Anwander, Klaus Bartmann, Ute Denken­berger, Natalie Ellwanger, Susanne Fink, Arno Gehrer, Gerhard Grabher, Stefan Graf, Silvia Groß, Magdalena Häusle-Hagmann, Martin Kohlbauer, Johanna Kreis, Cornelia Mathis-Rothmund, Hubert Matt, Peter Melichar, Maria Perwög, Verena Petrasch, Ute Pfanner, Michaela Reichel, Anja Rhomberg, Andreas Rudigier

Was verbindet einen Druck der Künstlerin Angelika Kauffmann, eine Plastikpuppe aus asiatischer Produktion, eine traditionelle Kopfbedeckung aus dem Schwarzwald, ein römisches Tongefäß und einen Schwertknauf? Auf den ersten Blick nichts und auch bei näherer Betrachtung nicht sonderlich viel: Die genannten Objekte sind Teil der Sammlung des vorarlberg museums. Und sie stehen in einem wie auch immer gearteten Bezug zum Land, wobei dieser in vielen Fällen vage ist und im Wesentlichen darin zu sehen sein mag, dass das Objekt im Laufe der vergangenen 156 Jahre in die Sammlung des Vorarlberger Landesmuseums aufgenommen wurde.
Die Ausstellung „buchstäblich vorarlberg“ gibt Einblicke in die fast 160.000 Objekte umfassende Kollektion des vorarlberg museums. Der vorliegende Katalog begleitet die Ausstellung mit über 1.200 Abbildungen und 27 von den Kuratorinnen und Kuratoren verfassten Essays, in denen auch die während der Vorbereitungen gewonnenen Erkenntnisse thematisiert.

 

Bucher Verlag, Hohenems/Wien/Vaduz 2013
ISBN: 978-3-99018-215-4

vorarlberg museum Schriften 1

Erosion und Denkmalschutz am Bodensee und Zürichsee

Aufgrund ihrer einzigartigen Erhaltungsbedingungen zählen die stein- und bronzezeitlichen Pfahlbausiedlungen des Alpenvorlandes seit 2011 zu den UNESCO-Welterbestätten. Jahrtausende alte Holzwerkzeuge, Schuhe, Textilien, Nahrungsvorräte, ja ganze Dorfanlagen blieben hier unter Luftabschluss konserviert. Insgesamt sind 900 Pfahlbaufundstellen in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Frankreich, Italien und Slowenien registriert, 111 davon wurden als Welterbestätten ausgewählt.

Doch das Welterbe ist äußerst fragil. Am Bodensee und Zürichsee setzen ihm die zunehmende Nutzung und Bebauung der Seeufer, Umweltveränderungen, Schiffsverkehr und vor allem die damit einhergehende Erosion stark zu. Werden die archäologischen Fundstätten abgeschwemmt, sind alle darin bewahrten, jahrtausende alten Lebenszeugnisse und Informationen unwiederbringlich verloren. Die Verantwortlichen sind daher schon seit langem mit der Frage konfrontiert, wie die Pfahlbausiedlungen geschützt werden können und wie solche Schutzmaßnahmen unter Wasser überhaupt zu gestalten sind, um langfristig wirksam, ökologisch verträglich und effizient zu sein.

 

Hg. von Hansjörg Brem, Beat Eberschweiler, Gerhard Grabher, Helmut Schlichtherle und Heinz Gerd Schröder. Bregenz 2013
ISBN: 3-901802-35-5