Ausstellung im Atrium

„Die Glocken herunter in eiserner Zeit“ Glockenabnahmen im Ersten Weltkrieg

Anlässlich des Gedenkjahres 1918 – 2018 erzählt das multimediale Ausstellungsprojekt  „Die Glocken herunter in eiserner Zeit“ von einem Detailaspekt am Rand des Kriegs. Während des Ersten Weltkriegs wurden auch in Vorarlberg unzählige Kirchenglocken für die Kriegsindustrie eingeschmolzen. Aber erst der  Verlust der Glocke macht ihre Bedeutung für einen Ort, für dessen Bewohner spürbar. Das Ausstellungsprojekt wirft nicht nur einen anderen Blick auf die Heimatfront, mit Zuhilfenahme von „Virtual Reality Brillen “ wird dabei auch ein neuer Zugang zu Geschichte gewählt. Ein Versuch, Vergangenheit  sinnlich erlebbar zu machen.

 

Das virtuelle Erlebnis entstand in Zusammenarbeit mit ixxy, rootinteractive und attic sound Brighton/UK.

 

Sa, 9. März 2019, ganztägig

Exkursion nach Innsbruck: Glockengießerei Grassmayr und Ferdinandeum

Im Rahmenprogramm zur Ausstellung Die Glocken herunter in eiserner Zeit führt die Exkursion in eine der weltweit größten Glockengießereien und im Anschluss in das Tiroler Landesmuseum Ferinandeum nach Innsbruck. Mehr

Ausstellung im Atrium

Grid Marrisonie: Marienheim

Fotografien | Installationen | Lyrik

 

Die Künstlerin Grid Marrisonie zeigt ihre 2012 entstandene Fotodokumentation über das leerstehende Bregenzer Marienheim. Die mit einer analogen Kleinbildkamera aufgenommenen Bilder sind eine Erinnerung an den Ort und an die Menschen, die mit ihm verbunden waren. Agathe Fessler (1870 – 1941) gründete 1905 das Marienheim, um entlassenen Dienstbotinnen zu helfen. Die Geschichte dieser engagierten Frau, die als Pionierin der modernen Sozialarbeit in Vorarlberg gilt, erzählt die Künstlerin mithilfe von Installationen. Persönliche Dokumente und ein Tagebuch erlauben weitere Einblicke in Fesslers Leben und Wirken, zeigen unter anderem, dass sie aufgrund ihres selbstbewussten Auftretens der kleinstädtischen Bevölkerung suspekt war und ihre Aktivitäten sabotiert wurden.