Unser Veranstaltungsprogramm ist so vielfältig wie die Themen, mit denen sich ein Landesmuseum beschäftigt: von Diskussionen zu gesellschaftspolitischen Themen über eine Jazz-Reihe mit Musikern aus Vorarlberg und der Bodenseeregion bis hin zu biografischen Gesprächen mit Künstlern und Architekten.

Ausgewählte Veranstaltungen werden aufgezeichnet und können jederzeit auf unserem Youtube-Kanal angesehen werden. Youtube

 

Veranstaltungsprogramme vergangener Jahre

Programmheft Herbst 2018

Programmheft Sommer 2018

Programmheft Frühjahr 2018

 

Programmheft Herbst 2017

Programmheft Sommer 2017

Programmheft Frühjahr 2017

Buchpräsentation

Im Tal der Alfenz. Geschichten und Bilder vom Klostertal

Das Tal der Alfenz charakterisiert eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt, ein Dialekt, den es so kein zweites Mal gibt und überwältigende Naturschauspiele. Das Buch erzählt Geschichten von der Zähmung der Naturgewalten, der Erschließung des Tales durch die Straße über den Arlberg und von Menschen, die das Klostertal prägten – mit Beiträgen von Christof Thöny, Simone Berchtold und Christian Kuehs sowie Porträts von Max Lang und Peter Niedermair. Bei der Buchpräsentation behandeln Kurzvorträge von Thöny und Kuehs die Geschichte bzw. Naturphänomene des Tales, Rosina Burtscher liest Gedichte in der Klostertaler Mundart und die Landwirtin Saskia Dünser und Thomas Lorünser, CEO bei Photeon Technologies nähern sich in einem Gespräch dem Thema Heimat an.

Film

Vorarlberger Kurzfilmnacht

In der Vorarlberger Kurzfilmnacht werden jene vier Finalisten ermittelt, die beim 34. Alpinale Kurzfilmfestival in Nenzing (6. bis 10. August) in der Kategorie „vorarlberg shorts“ antreten. Eine Auswahl aus den eingereichten Beiträgen wird in der Kurzfilmnacht Publikum und Jury vorgeführt, die gemeinsam die besten Beiträge nominieren. Eine kurzweilige Möglichkeit, sich über das aktuelle Filmschaffen im Land zu informieren! In Zusammenarbeit mit dem Alpinale Kurzfilmfestival Nenzing.

Eintritt: EUR 8,00 Vorverkauf bei Ländleticket bzw. EUR 10,00 im vorarlberg museum an der Abendkassa.

Vortrag

Jens-Jürgen Ventzki: „Bei uns hieß es Litzmannstadt…“

Jürgen Ventzki wurde 1944 in Lodz/Litzmannstadt geboren. Erst Jahrzehnte nach Kriegsende wird ihm klar, was sein Vater, der dort Oberbürgermeister war, mit dem dortigen „Judengetto“ und mit der Ermordung der Juden und Jüdinnen in Chelmno (,,Kulmhof") und an anderen Orten zu tun hatte. 2001 reiste er zum ersten Mal wieder in seine Geburtsstadt und recherchierte seine Familiengeschichte. In seinem Buch „Seine Schatten, meine Bilder“ zeichnet er den Lebensweg seines Vaters als NS-Politiker, als Mitglied der Waffen-SS und als Beamter in der BRD nach. Die Auseinandersetzung des Sohnes mit einem schwierigen Erbe, mit seinen ,,zwei Vätern", zeigt einen hoffnungsvollen Weg im Umgang mit der Last der Geschichte.

 

Zu dem Getto Getto Lozd/Litzmannstadt finden sich auch Vorarlberg-Bezüge: Der „Buchhalter des Todes“ im dortigen Getto stammte aus Lustenau. Außerdem wurde ein gebürtiger Bregenzer 1939 aus „rassischen“ Gründen deportiert und kam 1942 im Ghetto zu Tode.

 

In Zusammenarbeit mit der Johann-August-Malin-Gesellschaft und erinnern.at.

Tanzabend zum Mitmachen

Gemischte Beine, bewegte Gefühle

ein zeitgenössisches Bühnenstück über das Tanzen, quer durch Zeiten, Schichten und Stile - mit Live-Musik

Tanzlust, Tanzwut und Tanzsucht - seit Januar legt die 15-köpfige Truppe aus Tanzschaffenden und Musikern eine bewegte Spur durch ländliche und städtische Tanzräume. Mit feinem Gespür verwebt die Choreografin Gisa Frank die tänzerischen Eigenheiten der AkteurInnen mit Bildern und Erlebnissen der Menschen rund um das Tanzen.

 

Der Abend spielt nahe am Publikum und steckt an. Er lebt von der Lust am Tanzen, der Liebe zum Detail und von viel Schalk. Gesellschaftliche und politische Anliegen klingen an und werden kurz darauf wieder durch einander gewirbelt. Musikalisch wird der Wechsel zwischen Alltag, Fest und Spirit von der hauseigenen Kapelle und unterschiedlichsten Gastmusiker-/Innen begleitet. Diesmal geigt Katharina Kern-Surber aus dem Appenzell auf ihrer Violine auf.

 

Eine Stunde vor Vorstellungsbeginn lädt der kleine Tanzkurs ein Tanzschritte zu üben. Im Anschluss an die Vorstellung öffnet sich dann das Geschehen zur Party für alle. 

 

Weitere Infos unter www.frank-tanz.ch. Künstlerische Leitung: Gisa Frank.

Buchpräsentation

Künstler im Gespräch: Herbert Meusburger mit Felix Mitterer

Mi, 10. April 2019, 19.00 Uhr

 

Der Bregenzerwälder Bildhauer Herbert Meusburger gab das einträgliche Leben als Holzschnitzer auf und wandte sich als 30-jähriger Familienvater der Steinbildhauerei zu. Er übertrug das Prinzip des Holzbaus im Bregenzerwald auf seine modularen Skulpturen, fügte verschiedenfarbige Steinelemente mit Steckverbindungen zusammen. Das Trennen und Verbinden wurde zu Meusburgers Generalthema. Ein Thema, dem der Bildhauer angesichts politischer Entwicklungen große Aktualität beimisst. Er philosophiert darüber in der Buchreihe Künstler im Gespräch, mit der das vorarlberg museum die Ausstellungen im Atrium in Text und Bild dokumentiert. Gewiss geht es auch bei der Buchpräsentation um dieses Thema, wenn sein alter Freund, der Schriftsteller Felix Mitterer, mit Meusburger in Dialog tritt.

 

Einladungskarte

 

 

 

Vortrag

Meinrad Pichler: Agathe Fessler – Selbstverwirklichung im Dienst an Anderen

Mi, 03. April 2019, 19.00 Uhr

 

Die Bregenzerin Agathe Fessler (1870–1941) war eine selbstbewusste, initiative und durchsetzungskräftige Frau. Diese Eigenschaften machten die Heimgründerin und Kriegskrankenschwester der politischen Männerwelt verdächtig. Der Historiker Meinrad Pichler gibt Einblicke in das Leben und Wirken der Pionierin.

 

VIDEO - Meinrad Pichler über die Gründung des Bregenzer Marienheims

Nach wenigen Jahren konnten die Räumlichkeiten in der alten Bregenzer "Goldfabrik" den Bedarf an Notschlafplätzen für mittellose Frauen nicht mehr decken. Agathe Fessler gründete daher 1905 das Marienheim. Neben Betten bot sie auch kulturelle Angebote für die Bewohnerinnen und die ersten Erste-Hilfe Kurse in Vorarlberg an. 

 

 

Workshop

Einblicke - Kulturvermittlung für Menschen mit Demenz

Ein altes Radio, wie es der Techniker früher repariert hat. Eine Bettwärmflasche aus Kupfer, die im unbeheizten Schlafzimmer kalte Nächte angenehm machte… Ausstellungsobjekte wecken bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Workshops Erinnerungen und verleiten zum Erzählen. Das vorarlberg museum, das Kunsthaus Bregenz und die inatura bieten seit drei Jahren in Zusammenarbeit mit der Aktion Demenz Workshops für an Demenz erkrankte Menschen und deren Angehörige oder Betreuungspersonen an.

 

Do, 7. März, 17.00 bis 18.30 Uhr 2019: Informationsveranstaltung zum Workshop, vorarlberg museum

BetreuerInnen, PflegedienstmitarbeiterInnen und Angehörige sind zum Kennenlernen unseres Workshop-Programms eingeladen. Der Erfahrungsbericht einer Pflegedienstleitung sowie die Präsentation der Programme sollen Lust machen auf einen Ausflug ins vorarlberg museum oder ins Kunsthau

Treffpunkt: Kasse vorarlberg museum, die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung

 

Workshop-Termine 2919 (jeweils 14.30 bis 16.30 Uhr):

vorarlberg museum/ Kunsthaus Bregenz: 21. März, 25. April, 16. Mai, 19. Juni

inatura, Dornbirn: 2. März, 6. April, 4. Mai, 1. Juni, 6. Juli

 

Gruppengröße: max. 10 Personen (fünf Menschen mit Demenz und fünf Begleitpersonen), zusätzliche Termine nach Vereinbarung, Kosten: 3 Euro, Anmeldung unter +43 (0)5574 46050519 oder kulturvermittlung@vorarlbergmuseum.at; Eine Kooperation mit der Aktion Demenz.

Theater in der Ausstellung

Wiederaufnahme 2019: Rudolf Wacker – ein Künstlerleben in der Ersten Republik

auf Grund der großen Nachfrage für die Termine im Herbst 2018 gibt es eine Wiederaufnahme im Frühjahr 2019.

 

04./ 05./ 06./ 08./ 09. Februar 2019

 

Die aktuelle Sonderausstellung des vorarlberg museums „Wacker im Krieg. Erfahrungen eines Künstlers" wird zum Schauplatz einer Produktion des teatro caprile. Der intime Theaterabend lässt den Bregenzer Maler Rudolf Wacker (1893-1939) inmitten seiner Bilder lebendig werden. Es begegnet den Zuschauern ein lebenshungriger und gleichermaßen verzweifelter Mensch, der unter wirtschaftlicher Not ebenso leidet wie unter dem menschenverachtenden Nationalsozialismus.

 

Stück und Regie: Andreas Kosek

Schauspiel: Suat Ünaldi, Roland Etlinger, Andreas Kosek, Katharina Grabher, Manfred Welte

Choreographie und Movements: Ruth Grabher

Kostüme: Maria Etlinger

Bühnenbild: vorarlberg museum und das Ausstellungsteam

Wissenschaftliche Beratung und Recherchen: Jürgen Thaler; Franz Michael Felder Archiv der Vorarlberger Landesbibliothek

 

Mit Unterstützung von: vorarlberg museum, 2018 – 100 Jahre Republik Österreich, Land Vorarlberg, BKA Kunst und Kultur, Stadt Bregenz, Netzwerk Tanz

Archiv - Übersicht

Freitags um 5
Landesgeschichte im Gespräch

Ergänzend zur Ausstellung „vorarlberg. ein making-of“ haben Besucher die Gelegenheit, kritische Fragen, Thesen und Sichtweisen zur Landesgeschichte einzubringen und sie mit Markus Barnay und geladenen Gästen zu diskutieren.

 

In der Themenliste finden Sie eine Übersicht zu den bisherigen Themen.

Archiv - Übersicht

Erzählcafé

Das Publikum ist am Wort! Uns interessieren Ihre Geschichten, Ihre Erfahrungen und Erinnerungen an frühere Begebenheiten oder Ereignisse. Die Besucher erzählen in angenehmer Atmosphäre nach Lust und Laune zu vorgegebenen Themen. Das Erzählen ist natürlich freiwillig, Zuhören hingegen Pflicht! Jeden zweiten Dienstag im Monat.

 

In der Themenliste finden Sie eine Übersicht zu den bisherigen Themen.

Tagung · Schruns, Di, 27. November bis Sa, 1. Dezember 2018

4. Montafoner Gipfeltreffen: Wirtschaft(en) in den Bergen

30 international renommierte Experten befassen sich mit Wirtschaftsformen in Gebirgsregionen – von der Frühgeschichte bis zur Gegenwart, quer über die Kontinente. Wie haben sich Klimaveränderungen auf die hochalpine Landschaft ausgewirkt? Wie hat sich der Tourismus in den Rocky Mountains entwickelt? Wie sah die steinzeitliche Alpwirtschaft in der Silvretta aus? Die Goldgewinnung im antiken Sudan, die Bewirtschaftung der Anden durch die Inka oder Kitzbühel mit den Auswirkungen der modernen Tourismusindustrie sind weitere Themen von Beiträgen zu dieser Tagung.

 

Eine Veranstaltung der Montafoner Museen in Zusammenarbeit mit dem Institut für Alte Geschichte und Altorientalistik der Universität Innsbruck, der Universität Kassel und dem vorarlberg museum.

 

Eröffnung: Di, 27. November, 18.00 Uhr

Ort: Sternensaal und Heimatmuseum, Schruns

Alle Vorträge sind öffentlich zugänglich. Eintritt frei.

Reihe 2017/18

Journalismus in der Krise

Programmschwerpunkt im vorarlberg museum

 

Mit einem aktuellen Programmschwerpunkt widmet sich das Veranstaltungsprogramm des vorarlberg museum der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Journalismus. Die Veranstaltungsreihe „Lauter Lügen? Medien und Journalismus in der Krise“ nimmt einerseits Bezug auf die wichtige Rolle, die Medien und Journalismus für die Geschichte Vorarlberg gespielt haben, andererseits stellt sie verschiedene Aspekte des heutigen Journalismus und der gegenwärtigen Medienlandschaft zur Diskussion.

 

Fußach, Unterflurtrasse, Rüthi, Zwentendorf...

Medien und Journalisten haben die Entwicklung des Landes seit dem 19. Jahrhundert immer wieder maßgeblich beeinflusst, angefangen vom christlichsozialen „Vorarlberger Volksblatt“ bis zu den Kampagnen der „Vorarlberger Nachrichten“ gegen Atomkraftwerke oder eine Autobahn am Bodenseeufer. Medien und JournalistInnen können wesentliche Beiträge zur Meinungsbildung in einer demokratischen Gesellschaft leisten, sie können Missstände aufzeigen oder Fakten präsentieren, wo Emotionen vorherrschen. Doch genau diese Aufgaben geraten zunehmend in Bedrängnis. In einer Vortragsreihe setzt sich das vorarlberg museum umfassend und kritisch mit der gegenwärtigen Situation und der Zukunft des Journalismus und der internationalen und regionalen Medien auseinander.

 

“Fake News”, “Lügenpresse”, Do-it-yourself-Journalismus

In Zeiten, in denen seriöser Journalismus als „Fake News“ und renommierte Medien als „Lügenpresse“ bezeichnet werden, in denen aber auch jeder Benutzer von Sozialen Medien selbst zum Online-Journalisten werden kann, stellt sich die Frage, welche Rolle Journalismus und Medien in einer zukünftigen Gesellschaft spielen (sollen). In Kooperation mit dem Vorarlberger Presseclub, dem Presseclub Concordia und der Fachgewerkschaft GPA-djp ist es dem Vorarlberg museum gelungen, namhafte Expertinnen und Experten zu engagieren, die in Vorträgen und im Dialog mit dem Publikum einschlägige Fragen diskutieren werden. 

 

 

 

Theater

Der Fall Riccabona – Szenen einer Familiengeschichte

15./ 17./ 19./ 20. September 2017

 

Das teatro caprile spielt die Geschichte der Familien Riccabona und Perlhefter im vorarlberg museum. Die Möbel, Fotos und  Erinnerungsstücke aus dem Nachlass der Feldkircher Familien in der Ausstellung "Der Fall Riccabona" sind zugleich die Kulisse. Der Stoff: Wie  haben sich die großen politischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts auf das Leben einer Anwalts- und Kaufmannfamilie mit jüdischen Vorfahren ausgewirkt?

Gesprächskonzerte

MigraTon – Töne zur Migration

Februar und März  2017

 

Die Gesprächskonzerte machen bekannte und weniger bekannte Vertreter von Arbeits- und Bildungsmigration sowie Flüchtlinge in Vorarlberg sicht- und hörbar: Zuwanderer berichten aus ihrem Leben und verknüpfen ihre Migrationsgeschichte mit ihrer Musik. Gerade die Musik wirkt in der Diaspora als Kommunikationsmittel und Ventil innerhalb der Community. Nach außen legt sie Grundlagen für Kontakte zur Mehrheitsgesellschaft. Vielfältig wie die Musikstücke und Instrumente sind die Stile zwischen Tradition und Weltmusik, die die persönliche Herkunft und die Lebensgeschichte mit Klang und Emotion verbinden. Die musikalische Bandbreite reicht vom intimen Baby Talk, über erinnerte Familien- und Festkultur im Jahreslauf bis hin zur professionellen Bühnenperformance.

Idee, Konzeption und Moderation: Evelyn Fink-Mennel (Vorarlberger Landeskonservatorium, Zentrum Volksmusikforschung Bodenseeraum)

 

Eine Veranstaltung des Vorarlberger Landeskonservatoriums in Zusammenarbeit mit dem vorarlberg museum, dem Exzellenzcluster Kulturelle Grundlagen von Integration der Universität Konstanz und der Universität Zürich, Englisches Seminar.

Licht gestalten. Jazz, Literatur und Tanz zur Ausstellung „Leuchtende Bilder”

Eine besondere Veranstaltung fand am Mittwoch, 1. Juni zu den "Leuchtenden Bildern" im Atrium des Museums statt: Der italienische Jazzbassist Rosario Bonaccorso schrieb beeindruckt von den Kirchenfenstern Kompositionen, die in der Ausstellung aufgeführt wurden: mit Adrienne West aus New York (Gesang), Andrea Pozza aus Genua (Piano), Martin Eberle (Trompete) sowie dem Vorarlberger Vokalensemble Ottava Rima. Renate Bauer las Prosa und Lyrik großer Mystiker, für tänzerische Impulse sorgte Monika Mayer-Pavlidis. Es ging um grenzensprengende Musikalität, um lustvolles Entdecken in Wort und Bild und um die immerwährende Neugier, das Eine mit dem Anderen zu kombinieren.
Ein Beitrag zum Jahr der Barmherzigkeit, in Zusammenarbeit mit der Katholischen Kirche Vorarlberg und der Caritas Vorarlberg.

 


Videoclips über Vorarlberger Museen

Wie sehen junge Menschen Museen und die Arbeit, die dort gemacht wird? Für Studierende der Fachhochschule Vorarlberg (Studiengang Intermedia, 5. Semester) lag im Wintersemester ein Schwerpunkt auf der Vorarlberger Museumslandschaft. Im Rahmen einer Lehrveranstaltung gestalteten sie Videospots über museale Einrichtungen in Vorarlberg. 18 kreative Clips befassen sich mit den klassischen Kernaufgaben von Museen: Sammeln, Bewahren, Forschen und Vermitteln. Die Kurzvideos, welche am 10. März 2016 im vorarlberg museum präsentiert wurden, werden den jeweiligen Einrichtungen für deren Kommunikationsarbeit zur Verfügung gestellt.

In Zusammenarbeit mit der Fachhochschule Vorarlberg

 

Riesenerfolg bei der Benefizauktion zugunsten der Caritas-Flüchtlingshilfe

Die Benefizauktion zugunsten der Caritas-Flüchtlingshilfe im vorarlberg museum war ein Riesenerfolg: Nahezu alle Arbeiten, die Vorarlberger Künstlerinnen und Künstler gespendet haben, wurden ersteigert. Der Erlös der Auktion beträgt 51.700 Euro! Den höchsten Preis bei der Auktion erzielte mit 6.600 Euro eine Skulptur des Bildhauers Herbert Albrecht.

Die Kunstauktion für Menschen auf der Flucht war eine Initiative der Plattform „Art for Refugees“. Die Künstler Mechthild Edelmann-Reiter, Bettina Bohne und Gernot Riedmann haben Künstlerkollegen gebeten, Arbeiten unentgeltlich zur Verfügung zu stellen – mit einer überwältigenden Resonanz. 76 Künstler haben sich beteiligt, Herbert Albrecht, Veronika Dirnhofer, Tone Fink, Edith Hofer, Christine Lederer, Karl-Heinz Ströhle, Miriam Prantl, Paul Renner u.v.a. Das vorarlberg museum hat die Auktion, die der Galerist Erhard Witzel geleitet hat, organisiert und durchgeführt. Die Band „Herr Issa uns seine Musik“ mit Musikern aus Syrien, dem Iran, Afghanistan und Vorarlberg trat auf. Jouma Arif, ein Koch, der aus Syrien flüchten musste, zauberte für die rund 300 Gäste ein wunderbares Buffet.