Bereits im Jahr 2012 beauftragte SOS-Kinderdorf den Innsbrucker Historiker Horst Schreiber mit einer wissenschaftlichen Studie über die Erziehungspraktiken in den österreichischen SOS-Kinderdörfern der 1950er bis 1990er Jahre. Sein Fazit damals: Kinder und Jugendliche haben in den Einrichtungen Gewalt, Missbrauch und Verletzungen erfahren. Und bei SOS-Kinderdorf wurde systematisch weggeschaut, um den guten Ruf nicht zu gefährden. Horst Schreiber beleuchtet die strukturellen Ursachen der Gewalt und kommentiert die jüngsten Entwicklungen in der Organisation.
Bitte um Anmeldung
Eintritt frei