Zehn persönliche Geschichten machen den Zweiten Weltkrieg als weltumspannendes Ereignis begreifbar. Eine indische Krankenschwester, ein Feldkoch aus Kenia, eine philippinische Guerillaführerin oder eine von Stalin deportierte Krimtatarin – sie alle erzählen in der Ich-Form von Krieg, Verlust und Hoffnung. Ihre Stimmen verbinden sich durch Fotografien, Karten, Archivmaterialien und Tonaufnahmen zu einer vielschichtigen Erzählung. Die Ausstellung zeigt, wie Menschen in verschiedenen Erdteilen den Zweiten Weltkrieg erlebt und erinnert haben – jenseits europäischer Perspektiven und vertrauter Erinnerungskulturen.