In den ersten Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg wurden rund 30.000 Kinder geboren, deren Väter den in Österreich stationierten alliierten Streitkräften angehörten. Viele dieser „Besatzungskinder“ wuchsen ohne Vater auf. Sie erfuhren Ablehnung und Diskriminierungen, besonders dann, wenn ihre Herkunft sichtbar war, etwa bei Kindern von marokkanischen Soldaten oder dunkelhäutigen GIs. Die Innsbrucker Sozialwissenschaftlerin Flavia Guerrini wurde für ihr Forschungsprojekt über die „Besatzungskinder“ unter anderem mit dem Eduard-Wallnöfer-Preis für die mutigste Initiative junger Tiroler unseres Landes ausgezeichnet.
Eintritt frei