1905

Ein langgehegter Wunsch wird Wirklichkeit: Das Vorarlberger Landesmuseum, errichtet nach Plänen des Architekten Georg Baumeister, eröffnet am Kornmarktplatz.

1956 - 1960

Auf Grund der Raumnot erhielt das Vorarlberger Landesmuseum in den Jahren 1956 - 60 ein weiteres Stockwerk. Dem Umbau fielen der Giebel und die historistische Fassade zum Opfer.

2010

Im April 2010 wird der mehr als 100 Jahre alte Museumsbau am Kornmarktplatz abgerissen. Er muss einem Neubau der Bregenzer Achitekten Andreas Cukrowicz und Anton Nachbaur weichen.

 

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Gründung

Samuel lässt ein Museum bauen

Unter dem Namen „Museums-Verein für Vorarlberg“ (heute Vorarlberger Landesmuseumsverein“) konstituierte sich 1857 die erste landeskundliche Gesellschaft Vorarlbergs, die schon bald nach ihrer Gründung 400 Mitglieder zählte. Der Verein machte es sich zur Aufgabe, die Verschleppung und Vernichtung von Kulturgut zu verhindern und „der Vergangenheit und Gegenwart des Landes die rechte Geltung zu verschaffen“. Aus dieser Zielsetzung ist bereits zu erkennen, dass es dem durch Jahrzehnte liberal dominierten Vereinsvorstand auch darum ging, über die Beschäftigung mit der Geschichte des Landes zur Förderung des Vorarlberger Landesbewusstsein beizutragen. Den ersten Schwerpunkt des Landesmuseumsvereins stellte die Erforschung der römischen Geschichte des Landes dar, insbesondere des antiken Brigantium (Bregenz). Seine aber auch in viele andere Bereiche ausgreifende Sammeltätigkeit bildete den Grundstock für die kulturgeschichtlichen Schausammlungen (Ur- und Frühgeschichte, Römerzeit, Volkskunde, Waffen- und Rechtsaltertümer, Kunst) des Vorarlberger Landesmuseums, das 1905 sein neues, 1959/60 umgestaltetes Gebäude am Bregenzer Kornmarkt beziehen konnte. 2009 wurde das alte Landesmuseum geschlossen, 2011 in vorarlberg museum umbenannt und 2013 im neuen, von cukrowicz nachbaur architekten geplanten und um die alte Bezirkshauptmannschaft erweiterten Gebäude wiedereröffnet.


Literatur: Vorarlberg Chronik