Sonderausstellung

Wacker im Krieg

Wie wurde Rudolf Wacker im sibirischen Lager zum Künstler, welche Auswirkungen hatten Krieg und Gefangenschaft auf sein weiteres Leben und Schaffen?
bis 17. Februar 2019

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buchstäblich vorarlberg

Einblicke in die Sammlung

Alphabetisch geordnet (re-)präsentieren 26 Objektgruppen wesentliche Teile des Bestandes.

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ganznah

Landläufige Geschichten vom Berühren

Eine Grammatik des Berührens zwischen Bedürfnis, Tabu und Verweigerung.

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Römer oder so

Wer hat im römischen Bregenz gelebt?

Die interaktive Ausstellung Römer oder so ist dem Gräberfeld von Brigantium gewidmet und richtet sich an Kinder und Erwachsene.

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vorarlberg. ein making-of

Wer hat Vorarlberg gemacht?

Begegnen Sie den Menschen, die an der Entstehung des Landes, seiner Geschichte und Gegenwart, mitgewirkt haben.
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Sa, 20. Oktober, 14.30 bis 15.30 Uhr

Kinder früher – heute – morgen

Samstag-Workshops für Kinder

Sa, 20. Oktober, 15.00 bis 16.00 Uhr

Wacker im Krieg. Erfahrungen eines Künstlers

Kuratorenführung

So, 21. Oktober, 15.00 bis 16.00 Uhr

Das vorarlberg museum auf einen Blick

Führung

Mi, 24. Oktober, 19.00 bis 20.00 Uhr

Quartier – das Denkbare machen, im Montforthaus Feldkirch

Energie Lounge

Do, 25. Oktober, 12.15 bis 13.15 Uhr

Franco-Allemande! Konzert der Geigenklasse Rudolf Rampf

Konzert am Mittag

Sa, 27. Oktober, 15.00 bis 16.00 Uhr

ganznah. Landläufige Geschichten vom Berühren

Führung

So, 28. Oktober, 15.00 bis 16.00 Uhr

Wacker im Krieg. Erfahrungen eines Künstlers

Führung

Ausstellung im Atrium

Otto Ender
Landeshauptmann, Bundeskanzler und Putschist?

Als Landeshauptmann (1918–1934) hatte Otto Ender in der Zwischenkriegszeit viele Probleme zu lösen: die Lebensmittelversorgung der Bevölkerung nach dem Ersten Weltkrieg, die Anschlussbewegung an die Schweiz und die Konsolidierung der Vorarlberger Wirtschaft. Auf Bundesebene setzte er sich vehement für die Länderrechte ein und trug maßgeblich zur Verfassung der Republik von 1920 bei. Kurzzeitig war er sogar Bundeskanzler, der bislang einzige aus Vorarlberg. Mit dem Aufkommen des Nationalsozialismus kam Ender zur Überzeugung, dass „das Volk“ nicht reif für die Demokratie sei. Er beteiligte sich am Staatsstreich 1933/34, wurde Verfassungsminister der Regierung Dollfuß und damit zum Chefredakteur der autoritären Maiverfassung von 1934.

Publikation

Das neue museum magazin ist da!

Wer war Otto Ender? Der Kopf als Hauptwerkzeug des Künstlers? Und Glocken in der Virtual Reality demnächst im Museum? .... das und noch mehr zu lesen im neuen museum magazin, Ausgabe 21/2018

 

Das 3x pro Jahr erscheinende Heft, herausgegeben vom Vorarlberger Landesmuseumsverein, liegt zur freien Entnahme an der Kassa des Museums auf. Mitgliedern des Vorarlberger Landesmuseumsvereines wird es exklusiv und kostenlos vorab per Post zugeschickt.

Sonderausstellung

Wacker im Krieg. Erfahrungen eines Künstlers

Für Rudolf Wacker (1893–1939) war der Krieg nie zu Ende. Der 1. August 1914, als er von Bregenz aus in den Krieg zog, und der 14. September 1920, als er aus fünfjähriger Kriegsgefangenschaft in Sibirien nach Bregenz heimkehrte, blieben für den Maler zeitlebens die wichtigsten Erinnerungstage. Die Ausstellung veranschaulicht, wie Wacker im sibirischen Lager zum Künstler wurde, und welche Auswirkungen Krieg und Gefangenschaft auf sein weiteres Leben und Schaffen hatten.

 

In Zusammenarbeit mit dem Franz-Michael-Felder-Archiv der Vorarlberger Landesbibliothek, die den schriftlichen Nachlass des Künstlers verwahrt.

Theater in der Ausstellung

Wiederaufnahme: Rudolf Wacker – ein Künstlerleben in der Ersten Republik

auf Grund der großen Nachfrage für die Termine im Herbst 2018 gibt es eine Wiederaufnahme im Frühjahr 2019.

 

Neue Termine:

04. Februar um 19.00 Uhr (Öffentliche Generalprobe)

05., 06., 08., 09. Februar um jeweils 19.00 Uhr


Tickets: 20 Euro, 16 Euro ermäßigt
Anmeldungen: info@vorarlbergmuseum.at bzw. 43 (0)5574 46050

Bitte beachten Sie, dass aufgrund der begrenzten Zuschauerzahl eine Anmeldung erforderlich ist.

 

Die aktuelle Sonderausstellung des vorarlberg museums „Wacker im Krieg. Erfahrungen eines Künstlers" wird zum Schauplatz einer Produktion des teatro caprile. Der intime Theaterabend lässt den Bregenzer Maler Rudolf Wacker (1893-1939) inmitten seiner Bilder lebendig werden. Es begegnet den Zuschauern ein lebenshungriger und gleichermaßen verzweifelter Mensch, der unter wirtschaftlicher Not ebenso leidet wie unter dem menschenverachtenden Nationalsozialismus.

 

 

 

Stück und Regie: Andreas Kosek

Schauspiel: Suat Ünaldi, Roland Etlinger, Andreas Kosek, Katharina Grabher, Manfred Welte

Choreographie und Movements: Ruth Grabher

Kostüme: Maria Etlinger

Bühnenbild: vorarlberg museum und das Ausstellungsteam

Wissenschaftliche Beratung und Recherchen: Jürgen Thaler; Franz Michael Felder Archiv der Vorarlberger Landesbibliothek

 

Mit Unterstützung von: vorarlberg museum, 2018 – 100 Jahre Republik Österreich, Land Vorarlberg, BKA Kunst und Kultur, Stadt Bregenz, Netzwerk Tanz

Aktuelle Stellenausschreibungen

Das Vorarlberger Landestheater sucht eine

Aushilfe für die Maskenabteilung (m/w)

zur Stellenausschreibung

 

 

Wir freuen uns auf ihr Motivationsschreiben inkl. Lebenslauf mit Foto an: bewerbung@kulturhaeuser.at, z.Hd. Frau Esther Schweighofer, Kornmarktstraße 6, 6900 Bregenz.

Intervention im vorarlberg museum · Ausstellung im Druckwerk Lustenau

Bespielung 2. OG. Opferlandschaft

Unkonventionell erfüllen die Künstler Pirmin Hagen und Severin Hagen den Auftrag, Werke aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst des Landes auszuwählen und zu präsentieren: Sie bespielen fünf Vitrinen im zweiten Obergeschoss mit farbigem Licht und sprechen in einem Interview über jene Werke, die sie im Druckwerk in Lustenau zeigen. Dort wird die Sammlung „nach ihren verborgenen Strukturen geordnet und in eine museal vermittelbare Form gebracht“. Die erste von fünf Themenausstellungen der kommenden zwei Jahre ist unter dem Titel „Opferlandschaft“ der Landschaft in der Gegenwartskunst gewidmet.

 

In Zusammenarbeit mit dem Druckwerk Lustenau.

Ausstellung im Druckwerk Lustenau

Kopfähnliche

Auf Einladung des vorarlberg museums läuten Pirmin und Severin Hagen mit „Kopfähnliche“ die zweite Runde ihrer Ausstellungsreihe „Bespielung 2. OG“ ein. Im Druckwerk in Lustenau, zwischen altertümlichen Druckpressen und mehrarmigen, futuristisch anmutenden Siebdruckmaschinen,  präsentieren sie von September bis Jänner eine Auswahl kopf- oder menschenähnlicher Werke aus der Sammlung zeitgenössicher Kunst des Landes Vorarlberg. Im vorarlberg museum bespielen sie derweil die Galerie des zweiten Obergeschosses mit Licht und Ton. „Von außen betrachtet ähnelt ein Kopf nicht zuletzt einem Topf“, wie die beiden im Text zu „Kopfähnliche“ anmerken. Dieser Topf aber entpuppt sich auf den zweiten Blick als gut geöltes und pfleglich behandeltes „Hauptwerkzeug“ der beiden Brüder.

 

Druckwerk Lustenau, Hofsteigstraße 21, 6890 Lustenau
Öffnungszeiten: Donnerstag und Freitag 14.00 bis 19.00 Uhr

Besuch der Hausgeister

Sammlungsbestände des vorarlberg museums zu Gast bei Metzler naturhautnah

Auftakt zu einer dreiteiligen Ausstellungskooperation

Objekte aus der Sammlung des Landesmuseums in einem Wirtschaftsunternehmen? Besuch der Hausgeister ist ein außergewöhnliches Projekt: Über 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Firma Metzler naturhautnah in Egg im Bregenzerwald wählten Objekte aus der Sammlung des vorarlberg museums aus und präsentieren sie in ihrem Arbeitsumfeld – in Räumen, wo unter anderem Kosmetik- und Pflegeprodukte aus Molke hergestellt werden. Der Titel des Kooperationsprojekts ist eine Referenz an die Skulptur „Hausgeist“ des Künstlers Tone Fink aus dem Jahr 1981/82, die in der ersten Präsentation der auf drei Jahre angelegten Ausstellungsreihe zu sehen ist.

Ausstellung · Werkraum Bregenzerwald, Andelsbuch

Das Werkraumdepot. Eine Studiensammlung des Bregenzerwälder Handwerks

Der Werkraum Bregenzerwald, gebaut nach Plänen des Schweizer Architekten Peter Zumthor, macht seine Studiensammlung öffentlich zugänglich. Das neue Werkraum Depot präsentiert im Untergeschoß herausragende Beispiele Bregenzerwälder Handwerks. Gezeigt werden unter anderem Exponate aus der Sammlung des vorarlberg museums: Werke der Preisträger des alle drei Jahre stattfindenden Wettbewerbs „Handwerk+Form“ sowie Objekte aus der Ausstellung „möbel für alle“, einer von Roland Gnaiger und Adolph Stiller kuratierten Gesamtschau von Werkraum-Einrichtungsgegenständen im Wiener Ringturm (2002).

Ab Februar führen vorarlberg museum und Werkraum Bregenzerwald an jedem ersten Samstag des Monats um 11.00 Uhr durch die Studiensammlung.

Ankündigung Ausstellungseröffnung im QuadrART Dornbirn

Dialog # 3 – Übergänge und Zwischenräume

In der Reihe „Dialog“ trifft regionale Kunst aus der Sammlung des vorarlberg museums auf internationale Kunst aus der Sammlung von Erhard Witzel. Dieses Mal werden einander Werke gegenübergestellt, die Umbruch und Veränderung thematisieren. Präsentiert werden Arbeiten von Sarah Bechter, Tone Fink, Alois Galehr, Ruth Gschwendtner-Wölfle, Oskar Holweck, Rafet Jonuzi, Imi Knoebel, Hubert Lampert, Martin Liebscher, Günter Maniewski, Dorothee Rocke, Daniel Sigloch, Ingo Springenschmid, Viktoria Tremmel, Rolf Urban und Albrecht Wild.

 

QuadrART Dornbirn, Sebastianstraße 9, 6850 Dornbirn
Öffnungszeiten: Mi, Do, Fr und Sa von 17.00 bis 19.00

 

 

 

Veranstaltungsprogramm NEU

Wir freuen uns, Ihnen unser neues Veranstaltungsprogramm von September bis Jänner 2019 vorstellen zu dürfen. Im Programm finden Sie alle Informationen zu unseren kommenden Führungen, Workshops, Konzerten und Filmvorführungen.

 

Das Heft steht hier zum Download für Sie bereit.

Ab Ende August liegt das Programmheft auch an unserer Museumskassa auf.

 

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Schreiben Sie uns ein Mail: info@vorarlbergmuseum.at oder melden Sie sich unten auf unserer website für den Newsletter an.

Neuerscheinung - vorarlberg museum Schriften 37

Angelika Kauffmann. Unbekannte Schätze

Schon zu Lebzeiten war Angelika Kauffmann (1741–1807) eine international gefeierte Malerin – und das in einer Zeit, die für Frauen kreative Freiräume nicht vorsah. Goethe schwärmte von ihrem »ungeheurem Talent«, sie war geschäftstüchtig, arbeitete in England, Deutschland und Italien und für etliche Höfe Europas. Der reich bebilderte Band lässt die Bewunderung für Leben und Werk dieser innovativen Ausnahmekünstlerin lebendig werden und präsentiert erstmals eine Auswahl privater Schätze aus ihrem Œuvre, ergänzt um hochkarätige Werke aus öffentlichen Sammlungen, darunter Gemälde, die Kauffmanns »Seelenverwandtschaft« mit der Fürstin Louise von Anhalt-Dessau bezeugen oder die Verbundenheit der Künstlerin mit Vorarlberg als ihrer Wahlheimat dokumentieren.

 

Angelika Kauffmann. Unbekannte Schätze

Hg.: Bettina Baumgärtel für die Kulturstiftung Dessau-Wörlitz und vorarlberg museum

vorarlberg museum Schriften 37

Hirmer Verlag

ISBN: 978-3-7774-3084-3

Verkaufspreis: 29,90 Euro

 Instagram

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Ausstellungsprogramm 2018

Das neue Ausstellungsprogramm für das Jahr 2018 steht hier zum Download für Sie bereit und liegt an unserer Kassa im Museum auf. Sie finden im Folder alle Informationen zu unseren Ausstellungen.