Ausstellungsvorschau 2021

Ausstellungen im Haus + Kooperationen außer Haus


Kunstankäufe des
Landes Vorarlberg 2020

Galerie allerArt, Bludenz

Dauer der Ausstellung
25. Juni 2021 bis 5. August 2021
Vernissage am 24. Juni, 19.00 Uhr mit Anmeldung unter info@allerart-bludenz.at

Galerieöffnungszeiten
Mittwoch bis Sonntag sowie Feiertagjeweils von 15.00 – 18.00 Uhr

Einladungskarte

allerArt Bludenz
Verein zur Förderung von Kunst und Kultur
Remise
Am Raiffeisenplatz 1
6700 Bludenz

Kukuphi Kellergalerie
Werdenbergerstr. 26
6700 Bludenz

Die Ausstellung präsentiert die Neuzugänge an zeitgenössischer Kunst aus dem Jahr 2020, die in die Sammlung des vorarlberg museums eingehen. Im Jahr 2019 bestellte die Vorarlberger Landesregierung die Kunsthistorikerin Herta Pümpel und den Galeristen Erhard Witzel für drei Jahre als Ankaufsbevollmächtigte. Den beiden Experten steht ein Budget von jährlich 100.000 Euro zur Verfügung, um zeitgenössisches Kunstschaffen aus Vorarlberg bzw. Arbeiten mit direktem Vorarlberg-Bezug zu erwerben.

In Zusammenarbeit mit der Galerie allerArt, Bludenz, und der Kulturabteilung des Landes Vorarlberg


Karl Sillaber und C4 Architekten

Sonderausstellung

Neues Bauen in Vorarlberg und Tirol (1960 – 1979)

3. Juli 2021 bis 9. Jänner 2022

Die Mitglieder der Arbeitsgruppe C4 Architekten – Max Fohn, Helmut Pfanner, Karl Sillaber und der Tiroler Friedrich Wengler – gelten als Pioniere des Neuen Bauens. Ihr erstes Projekt, die Volksschule Nüziders (1960–63), ist ein Schlüsselwerk des modernen Schulbaus in Vorarlberg, auf das weitere Schulbauten folgten (Volksschule Hasenfeld/Lustenau, HAK Bregenz, Hauptschule Nenzing). Weniger bekannt sind die Ein- und Mehrfamilienwohnhäuser, Büro- und Gewerbegebäude sowie Frei- und Hallenbäder, die in der gemeinsamen Schaffensperiode von 1960 bis 1979 in Tirol und Vorarlberg entstanden. Sie alle sind wichtige Zeugen moderner Architektur und werden in der ersten monografischen Ausstellung über das Werk der C4 Architekten und im begleitenden Katalog präsentiert. 

In Zusammenarbeit mit dem Architekturzentrum Wien.


Nino Malfatti –
Im Großen und Ganzen

Ausstellung im Atirum

17. Juli bis 3. Oktober 2021

Seit 35 Jahren malt und zeichnet der Tiroler Künstler Nino Malfatti ausschließlich Berge. Seine Bilder eignen sich nicht für die Tourismuswerbung. Es geht dem 1940 in Innsbruck geborenen Künstler nicht um die Idylle. Den Teilnehmer der Documenta Kassel interessieren die wechselnden Lichtverhältnisse und Schattenwürfe, die räumlich-atmosphärische Wirkung des Gebirges. Ganz altmodisch skizziert und fotografiert der exzellente Bergsteiger bei seinen Touren die Wölbungen, Strukturen, Felsbrüche, die Farben und Formationen der Berge. Nach diesen Skizzen und Fotografien entsteht im Berliner Atelier die Landschaftsmalerei. 90 teils großformatige Bergansichten aus Tirol und Vorarlberg sind in der bislang größten Malfatti-Ausstellung zu sehen.


SilvrettAtelier 2020

Kunstforum Montafon, Schruns

17. September bis 17. Oktober 2021

Kunstforum Montafon 
Kronengasse 6
6780 Schruns

Kunstforum Montafon 

Nach der Ausstellung „2000 Meter über dem Meer. Vorarlberg, Silvretta und die Kunst“ im Frühjahr 2021 im vorarlberg museum kehren die Werke des „SilvrettAtelier Montafon 2020“ ins Montafon zurück. Im Rahmen der Ausstellung sind ab dem 17. September 2021 Werke der neun Künstler*innen im Kunstforum Montafon in Schruns zu sehen.

Auf 2.010 Metern Höhe entstanden im Rahmen des SilvrettAtelier Montafon im Sommer 2020 beeindruckende Kunstwerke. Zwei Wochen lang lebten die Kreativen in der Nova Stoba auf der Versettla, um sich künstlerisch mit den Gegebenheiten vor Ort auseinanderzusetzen. Eine kleine Auswahl dieser spannenden Mischung unterschiedlicher Ausdrucksformen, denen sich die neun Künstler*innen gewidmet haben, war bereits im Frühjahr 2021 im vorarlberg museum in Bregenz ausgestellt. Nun kehren die Werke an den Ort zurück, an dem sie entstanden sind. Oder zumindest in das Tal.

In der Ausstellung zum zwölften SilvrettAtelier sind Werke von folgenden Künstler*innen zu sehen: Regula Dettwiler (geb. 1966, CH), Markus Hiesleitner (geb. 1981, AT), Franz Stefan Lun (geb. 1980, AT), Sabine Marte (geb. 1967, AT), Micha Payer & Martin Gabriel (geb. 1979/1976, AT), Roman Pfeffer (geb. 1972, AT), Isa Schmidlehner (geb. 1971, AT) und Projektleiter Roland Haas (geb. 1958 AT).


Heinz Greissing – Letzte Bilder

Ausstellung im Atirum

23. Oktober 2021 bis März 2022

Der Atlantik Südspaniens und die unmittelbare Umgebung waren in den letzten Lebensjahren des Vorarlberger Malers Heinz Greissing ein künstlerisches Hauptmotiv. Intensive Bilder der wilden See sind entstanden, in den Farben des Lichtwechsels von morgens bis abends, mit den Bewegungsabläufen von Ebbe und Flut, dem Schäumen der Wellen in graugrün bis dunkel bei Sturm. Die sich fortwährend verändernden Lichtverhältnisse und ständige Bewegung stellte Greissing in den für ihn typischen Streifenbildern dar. Daneben sind in der Ausstellung auch großformatige Bilder ohne Streifen zu sehen sind, die die Ruhe und das Gefühl endloser Weite des Atlantiks ausstrahlen. Verhinderte starker Wind das Malen am Strand, wandte sich der Künstler den Pinien und Schirmföhren der Umgebung zu. Das Meer, die Bäume, letzte Bilder – eine Hommage an den großartigen Maler, der im Alter von 87 Jahren im Mai 2020 verstorben ist.


Gesine Probst-Bösch.
Zehn Pfeile, ein Herz und eine Seele

DOCK 20, Lustenau

13. November 2021 bis 16. Januar 2022

DOCK 20 - Kunstraum und Sammlung Hollenstein
Pontenstraße 20
6890 Lustenau

DOCK 20

„Vielleicht sind Hauptwege Umwege, die Nebenwege zu Hauptwegen machen?“, notierte Gesine Probst­-Bösch (1944 –1994) Anfang der 1990er über ihren persönlichen Zugang zur Malerei. Und weiter: „Sollte aber nicht jeder Weg so begangen werden, als sei er der Hauptweg und als sei der Gehende ohne Schuhwerk?“. Die Metaphorik der sich barfuß voran tastenden Künstlerin, die sich in ihrem komplexen Spätwerk nochmals unbekannten Routen malerischen Schaffens zuwendet, illustriert ihre ausge­ prägte Sensibilität und Emotionalität, die sich in den Arbeiten deutlich niederschlägt.

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Werke von Gesine Probst-Bösch, Fotos: Miro Kuzmanovic


Verschoben aufgrund von Corona

Stefan Sagmeister & Jessica Walsh, Porträt, 2013, Copyright John Madere
Stefan Sagmeister & Jessica Walsh, Porträt, 2013, Copyright John Madere

Sonderausstellung im Atrium / 2. und 4. Obergeschoss
Sagmeister & Walsh Beauty

neues Datum wird noch bekannt gegeben

Mit ihrem Ausstellungsprojekt Beauty liefern der in New York lebende aus Vorarlberg stammende Grafiker Stefan Sagmeister und die US-amerikanische Grafikdesignerin Jessica Walsh ein visuell eindrucksstarkes multimediales Plädoyer für die Lust am Schönen. Die Ausstellung lotet aus, warum sich Menschen von Schönheit angezogen fühlen und welche positiven Effekte Schönheit haben kann. Anhand von Beispielen aus den Bereichen Grafik, Produktdesign, Architektur und Stadtplanung demonstrieren Sagmeister & Walsh, dass schöne Objekte, Gebäude und Strategien nicht nur mehr Freude machen, sondern tatsächlich auch besser funktionieren.

Eine Ausstellung des MAK, Wien, und des Museum Angewandte Kunst, Frankfurt am Main