digitale Ausstellungen


Getting Things Done

Vorarlberg gilt als Zentrum der zeitgenössischen Baukultur in Europa. Die Ausstellung Getting Things Done bietet einen Querschnitt über die Entwicklung der Baukultur von den späten 1950er Jahren bis zur Gegenwart. Eine Auswahl von 230 Projekten zeigt die außergewöhnliche Qualität der Vorarlberg-Architektur: Funktionsmischung, radikaler formaler Ansatz, räumliche Vielseitigkeit, ökologische Vision, soziale Integration. Die Wanderausstellung begann 2014 im Werkraum Bregenzerwald und wird seitdem an über zwanzig Orten weltweit im Rahmen eines vom Netzwerk des Österreichischen Kulturforums initiierten Programms gezeigt.

Elf neue Perspektiven auf 1945


Vorarlberger Auswanderer in Brasilien

Im brasilianischen Bundesstaat São Paulo – in der Nähe des Städtchens ltararé – bestand von 1921 bis weit in die Nachkriegszeit hinein eine von Vorarlberger Auswanderern begründete landwirtschaftliche Siedlung, die Colónia Áustria. In Itararé lebte schon einige Zeit Alwin Klocker. Er organisierte die freie Überfahrt für weitere Menschen aus Dornbirn und Lustenau, indem sie als "Kaffeearbeiter" deklariert wurden.

Mehrere hundert Vorarlbergerinnen und Vorarlberger folgten. Viele blieben nur wenige Jahre in der Kolonie, wanderten in die Industriestadt São Paulo ab, wo ihnen der Aufstieg in die brasilianische Mittelschicht gelang. Einige kehrten nach Vorarlberg zurück.

Dieses 1996 von Werner Dreier erarbeitete Internet-Projekt des Vorarlberger Landesmuseums war eine der ersten Web-Ausstellungen überhaupt. Sie wurde nun in Kooperation mit RussMedia (mit besonderem Dank an Rebecca Bösch) überarbeitet.

Sehen, wer wir sind

Ein digitaler Streifzug durch die Sonderausstellnug von 2020/21 mit 100 Objekten <us der Sammlung, die unsere Kuratorinnen und Kuratoren ausgewählt haben. Zu deren „Lieblingsstücken“ zählen unter anderem die Skizzenbücher der Bregenzerwälder Barockbaumeister, ein Hochrad, der mittelalterliche Palmesel, ein Schandmantel aus dem Gefängnis in der Bregenzer Oberstadt sowie mittelalterliche Kunstwerke, auch Gemälde von Angelika Kauffmann und Rudolf Wacker wie Arbeiten zeitgenössischer Künstlerinnen und Künstler.

Eine online-Ausstellung mit allen 100 Kunstobjekten, einer Rundfahrt durch die Ausstellung und Kurzvideos von den Kuratorinnen und Kuratoren zu "ihren" Objekten.

Zur online-Ausstellung