Sonderausstellungen

Der Fall Riccabona

Sonderausstellung

03. Dezember bis 17. April 2017
Vernissage: 02. Dezember 2016

Einladungskarte

Aufstieg und Niedergang, Erfolg und Scheitern, Liebe und Trennung – im „Fall Riccabona“ wird eine ganz normale und doch ziemlich verrückte Familiengeschichte rekonstruiert. Eigentlich geht es um mehrere Fälle: den Fall einer großen Liebe, einen Arisierungsfall, den Fall eines jungen Mannes, der ohne Gerichtsverfahren inhaftiert wird, den Fall einer gescheiterten Ehe und nicht zuletzt um den Fall eines beruflichen Scheiterns, das eine künstlerische Karriere erst möglich macht. Der Rassenwahn der Nationalsozialisten gefährdete die Riccabonas aufs Äußerste. Nur mit Glück und Hilfe von Freunden überlebte die Familie in Feldkirch diese Zeit. Aber gab es nach 1945 einen Weg zurück in die Normalität?


Bergauf Bergab. 10.000 Jahre Bergbau in den Ostalpen

Sonderausstellung

11. Juni bis 26. Oktober 2016

Einladungskarte

 

Die Rohstoffvorkommen der Ost- und Südalpen motivierten bereits in urgeschichtlicher Vergangenheit Bergbau. Die Suche nach Metallen und Salz führte oft erst zur Besiedlung der alpinen Landschaften. Heute sind uns diese Zusammenhänge nicht mehr bewusst. Die Alpen werden von den meisten Menschen als Verkehrshindernis oder als Freizeitpark wahrgenommen. „Bergauf Bergab“ erzählt von der Frühgeschichte des alpinen Bergbaus, von den Alpen als Lebensraum. Gezeigt werden dazu mehr als 600 – vielfach hochkarätige – Objekte. Die Ausstellung ist in Kooperation des Deutschen Bergbau-Museums Bochum und des Forschungszentrums HiMAT mit dem vorarlberg museum entstanden und wird von einem wissenschaftlichen Band und einem Katalog begleitet.


Zeitzeichen. Der Zeichner Egon Goldner

Sonderausstellung

30. Jänner bis 1. Mai 2016

Einladungskarte

Veranstaltungsfolder

Das Werk Egon Goldners ist einzigartig: Strich um Strich entwickelt der Künstler Stimmungslandschaften in Tusche. Einem Seismografen gleich setzt der gelernte Buchdrucker seine Schraffuren aufs Blatt. In diesen konzentrierten Kompositionen verbildlicht er Eindrücke und Gefühle als eine Art illustriertes Tagebuch. Nach reger Ausstellungstätigkeit im In- und Ausland verschwand Egon Goldner mit Anfang der 1990er Jahre, zog in ferne Länder und brach sämtliche Kontakte nach Hause ab. Einer kleinen, aber wertschätzenden Kunstgemeinde blieb er freilich im Gedächtnis. Seit einigen Jahren lebt Egon Goldner wieder in Österreich – sein Schaffensdrang ist ungebrochen. Richard Bösch, langjährigem Weggefährten und Künstlerkollegen, ist zu verdanken, dass das Werk Goldners in einer Retrospektive gewürdigt wurde.

Ausstellungen im Atrium

Soziale Skulptur

Ausstellung im Atrium

12. Dezember 2016 bis 26. März 2017
Eröffnung: 11. Dezember 2016, 11.00 Uhr

Einladungskarte

Die Künstlerin Ines Agostinelli hat für das vorarlberg museum mit über sechshundert Einheimischen und Flüchtlingen, Erwachsenen und Kindern eine "Soziale Skulptur" geschaffen, die sich mit dem Thema Flucht auseinandersetzt. Workshops in ganz Vorarlberg ermöglichten nachhaltige Begegnungen und Gespräche sowie das Knüpfen neuer Kontakte. Gemeinschaftlich wurden dabei hunderte Modelle von Heißluftballons aus Zeitungspapier unterschiedlichster Herkunftsländer gefertigt. Diese werden nun in einer raumgreifenden Installation präsentiert, die in dem fast 25 Meter hohen Atrium des vorarlberg museums einen überwältigenden Raumeindruck bietet.
Die Modelle verweben die Geschichten und Reflexionen ihrer Schöpfer und die Räume ihrer Entstehung – Räume für Begegnung und Austausch, Auseinandersetzung und Gespräch mit Menschen jeglichen Alters, jeglicher Herkunft und Kultur.

Fotos: Mark Mosman


Spurensuche. Vorarlberger Kriegsgefangene in Russisch-Turkestan

Ausstellung im Atrium

17. September bis 20. November 2016
Vernissage: Fr, 16. September 2016, 17.00 Uhr

Einladungskarte
Tagesprogramm

Zahlreiche Soldaten aus Vorarlberg gerieten im Ersten Weltkrieg in russische Kriegsgefangenschaft und viele wurden im Gebiet des heutigen Usbekistan, Kasachstan, Kirgisistan, Tadschikistan oder Turkmenistan interniert. Nach Kriegsende verzögerte sich ihre Rückkehr infolge des russischen Bürgerkriegs. Deshalb sicherten sie ihr Überleben in allen möglichen Berufen und spielten eine wichtige Rolle im lokalen Wirtschafts- und Kulturleben. Nicht alle von ihnen kehrten zurück: Manche der Männer starben, wenige blieben freiwillig in Zentralasien. Die Ausstellung präsentiert exemplarische Schicksale und Erinnerungen von Vorarlberger Kriegsgefangenen basierend auf einem internationalen Forschungsprojekt zur Geschichte der Gefangenschaft in Russisch-Turkestan.

In Zusammenarbeit mit VENI und Unterstützung der Österreichisch-Kirgisischen Gesellschaft.

Fotos: Markus Tretter


Bregenzer Festspiele 1946 2016

Ausstellung im Atrium

Vernissage: 13. Juli 2016
Dauer der Ausstellung: 14. Juli bis 11. September 2016

Einladungskarte

Die Bregenzer Festwoche 1946: ein Rundumprogramm mit Sportveranstaltungen, einer Kunstausstellung, mit Konzerten in Kirchen oder in der Sporthalle, Theateraufführungen und einem Spiel auf dem See - Mozarts Bastien und Bastienne, Premiere am 5. August, auf zwei Kieskähnen im Gondelhafen. 70 Jahre später zählt Bregenz zu den großen europäischen Festspielstädten. Anlässlich dieses Jubiläums widmet sich die Ausstellung der Geschichte der Bregenzer Festspiele. In Zusammenarbeit mit den Bregenzer Festspielen.


Leuchtende Bilder.
Glasfenster der Kirchen Vorarlbergs

Ausstellung im Atrium

21. Mai bis 26. Juni 2016
Vernissage: 20. Mai 2016

Einladungskarte

Sie sind allgegenwärtig und doch werden sie meist übersehen. Die prächtigen
Glasfenster der Kirchen Vorarlbergs zählen zu den größten öffentlichen Bildern. In ihrer Ikonografie, Geschichte und Kunstgeschichte sind sie heute vielen Menschen nicht mehr geläufig und verständlich. Lässt man sich auf sie ein, ist die Kunst der Glasmalerei einzigartig faszinierend. Ihre Anziehungskraft beruht auf der Spannung zwischen dem Material Glas und dem ständig wechselnden, die Farben zum Leben erweckenden Licht. Über die Jahrhunderte haben Künstler immer wieder versucht dem Glauben eine leuchtende Form und Gestalt zu geben.
Informationen zu allen teilnehmenden Kirchen und Veranstaltungen finden Sie hier

Fotos: Rudolf Sagmeister


Da war doch was! Demenz ganz nah

Ausstellung im Atrium

02. April bis 16. Mai 2016
Vernissage: 01. April 2016 um 17.00 Uhr

Einladungskarte

Blog

SchülerInnenbuch "Jede Erinnerung ist ein Unikat"

Die Ausstellung Da war doch was! erforscht die Wahrnehmung von Menschen mit Demenz, wie auch den bewussten Umgang mit eigenen Erinnerungen, die später einmal wichtig sein können. Besucher dürfen und sollen ihre Erfahrungen und Geschichten mitbringen und Erinnerungsstücke ausstellen. Rund 280 SchülerInnen zeigen ihre persönlichen Erinnerungsschätze, Fragesteller betreiben Forschung im öffentlichen Raum. Die Arbeiten der Künstler Kirsten Helfrich und Georg Vith zeigen ihre Auseinandersetzung mit dem Thema Demenz, Daniela Egger und Mark Riklin schreiben vor Ort an einer fortlaufenden Geschichtensammlung zum Phänomen des Vergessens. Experten stehen für persönliche Gespräche zur Verfügung – so entsteht eine Ausstellung, die sich täglich verändert.
In Zusammenarbeit mit der Aktion Demenz Vorarlberg und dem Gymnasium Schillerstraße

Fotos: Matthias Weissengruber


Bescheidene Helden

Ausstellung im Atrium

Eröffnung: 26. Februar 2016
Dauer der Ausstellung: 27. Februar bis 28. März 2016

Einladungskarte

Seit 2006 waren 31 „Alternative NobelpreisträgerInnen“ im Rahmen der Projekte der Hoffnung in Bregenz. Der Preis gilt weltweit als eine der wichtigsten Auszeichnungen für persönlichen Mut und sozialen Wandel. Oft wurde aus einem kleinen Gedanken eine große Bewegung. Die Verleihung findet jährlich im Dezember im schwedischen Reichstag statt. 162 Frauen und Männer wurden seit 1980 von der Right Livelihood Stiftung mit diesem Preis ausgezeichnet. Die Fotografin Katharina Mouratidi porträtierte 40 von ihnen auf der Replik eines Rokoko-Salonsessels, Symbol für ein vergangenes feudales Herrschaftssystem, welches Macht, Prunk und Reichtum verkörpert. Bescheiden platzieren sich die TrägerInnen des „Alternativen Nobelpreises“ darauf, die im Kontrast dazu für Aufbruch und Wandel stehen. Seit mittlerweile zehn Jahren bringt die Initiative Projekte der Hoffnung die alternativen NobelpreisträgerInnen in einen Dialog mit Vorarlberger Schülern und Entscheidungsträgern. Für uns Anlass, sie in einer Ausstellung zu würdigen.
In Zusammenarbeit mit der Initiative Projekte der Hoffnung und der Gesellschaft für Humanistische Fotografie (GfHF)

Fotos: Markus Tretter


Die Schwabenkinder

Ausstellung im Atrium

16. Jänner bis 21. Februar 2016
Vernissage: 15. Jänner 2016

Einladungskarte

Zu Tausenden zogen sie aus den kargen Bergregionen in die Gebiete nördlich des Bodensees. Diese so genannten Schwabenkinder, die daheim die blanke Not vom Tisch trieb, wanderten alljährlich – meist um Josefi (19. März) – in regelrechten Kinderzügen über die noch schneebedeckten Alpenpässe zu den Gesindemärkten in Oberschwaben und im Allgäu. Dort wurden sie als Arbeitskräfte an wohlhabende Bauern vermittelt. Ein von der EU gefördertes Projekt, an dem 30 Museen und Kultureinrichtungen beteiligt sind, hat sich auf die Spuren dieser kleinen Saisonarbeiter begeben. Das Bauernhaus-
Museum in Wolfegg präsentiert die jüngsten Forschungsergebnisse in einer Dauer- und in einer kleinen Wanderausstellung. Letztere zeigen wir im Atrium, ergänzt um Collagen des Grafikers Reinhold Luger, der die Nöte der Kinder von damals mit denen von heute konfrontiert.

Ausstellungen außer Haus/Kooperationen

Sterbstund

Ausstellung im Huber-Hus Lech

19. Juni 2016 bis 30. April 2017

website Huber-Hus Lech

In früheren Zeiten hatten Sterben und Tod ihren festen Platz im Kreise der Familie. Es war ein gesellschaftlicher Vorgang, der zum Leben gehörte. Alltägliche Gebete wurden meist mit der Bitte „um eine glückliche Sterbstund“ abgeschlossen, und kam der Tod, stellte er ein besonderes und feierliches Ereignis dar. Durch die festgelegten Abläufe war der Tod zwar ein erschreckender, aber auch ein fester und vertrauter Bestandteil des Lebens.
Rita Bertolini zeigt im ersten Ausstellungsteil neben eindrucksvollen historischen Fotografien, auch Zeichnungen Vorarlberger Künstler. Das Lechmuseum beschäftigt sich daneben mit Sterberitualen in Lech, wirft aber auch aktuelle Fragen auf oder geht dem sprachlichen Ausdruck des Sterbens nach. Lecherinnen und Lecher erzählen über ihren persönlichen Zugang zum Tod.

Eine Ausstellung von Rita Bertolini und Lechmuseum gemeinsam mit dem vorarlberg museum und der Pfarre Lech. Mit Unterstützung von HOSPIZ Vorarlberg, Gemeinde Lech, Lech-Zürs Tourismus, Land Vorarlberg Kultur.


FILTER - Positionen aus der Sammlung des vorarlberg museums im Kunstforum Montafon

Ausstellungskooperation FILTER Schruns

Eröffnung: 17. Juni 2016
Dauer der Ausstellung: 18. Juni bis 06. August 2016

Die Sammlung des vorarlberg museums wurde vor 160 Jahren begründet, nicht zuletzt, um einer breiteren Öffentlichkeit Kunst und Geschichte nahe zu bringen. Dazu müssen die Objekte das Depot und mitunter auch das Haus verlassen. Das Kunstforum Montafon hat die Kuratorin Verena Kaspar-Eisert (Kunsthaus Wien) eingeladen, auf Basis der Sammlung des Landes Vorarlberg eine Ausstellung zu konzipieren. Unter dem Titel „Filter“ präsentiert die Schau nun sechs Positionen aus der Sammlung, ergänzt durch weitere Arbeiten der ausgewählten Künstlerinnen Siegrun Appelt, Angelika Krinzinger, Claudia Larcher, Liddy Scheffknecht, Veronika Schubert und Viktoria Tremmel.


Vom Zeigen und Verbergen

Ausstellungskooperation QuadrART Dornbirn

25. Juni bis 14. Oktober 2016
Vernissage: 24. Juni 2016

Einladungskarte

Als Dialog zwischen regionaler und internationaler Kunst sowie zwischen privater und öffentlicher Sammlung ist eine neue Ausstellungsreihe entstanden, die ab 2016 einmal jährlich zeitgenössische Kunstwerke aus der Sammlung Erhard Witzel ausgewählten Arbeiten aus der Sammlung des vorarlberg museums gegenüberstellt. Die erste Ausstellung der Reihe „Dialog“ widmet sich dem Zeigen und Verbergen und findet dafür ganz unterschiedliche Zugänge und Ausdrucksformen. Die ausgestellten Künstlerinnen und Künstler sind Maria Anwander, Ruben Aubrecht, Richard Bösch, Christian Boltanski, Candice Breitz, Jürgen Brodwolf, Desiree Dolron, Thomas Emde, Arno Gisinger, Peppi Hanser, Anne Marie Jehle, Ulrike Müller, Drago Persic, Mariella Scherling Elia und Jan-Ulrich Schmidt.


Die Liebe zur sichtbaren Welt.
Hubert Dietrich im Kontext von Rudolf Wacker und anderen Künstlern

Ausstellung im Rohnerhaus Lauterach

31. April bis 01. Oktober 2016
Vernissage: 30. April 2016

Einladungskarte

Hubert Dietrich (1930 – 2006) wuchs im Bregenzerwald in bäuerlichen Verhältnissen auf, besuchte die Gewerbeschule in Innsbruck und studierte bei Willi Baumeister in Stuttgart sowie bei Albert Paris Gütersloh in Wien Malerei. Er leitete jahrzehntelang die Restaurierwerkstätte am Kunsthistorischen Museum in Wien.

Das vorarlberg museum zeigt im Rohnerhaus Lauterach Bilder von Hubert Dietrich  im Zusammenhang jener Künstler, die ihn geprägt haben. Leopold Fetz hat ihm in frühester Jugend den Zugang zur Kunst eröffnet. Oswald Oberhuber war sein Wegbegleiter, Willi Baumeister einfühlsamer Lehrer des Malers. Rudolf Wacker war ihm seelenverwandte Vaterfigur und Walter Salzmann Freund wie hoch geschätzter Künstlerkollege. Die Schau präsentiert Dietrichs Hauptwerke und lässt die Entwicklung des jungen Künstlers auf dem Weg zu seinem persönlichen Ausdruck nachvollziehen.

Zur Ausstellung erscheint die Broschüre "Hubert Dietrich. Die Liebe zur sichtbaren Welt", die im Shop des vorarlberg museums erhältlich ist.


Adelheid Gnaiger. Die erste Architektin Vorarlbergs. Mit Fotos von Petra Rainer

Ausstellung im Archiv für Baukunst der Universität Innsbruck

10. März bis 13. Mai 2016
Vernissage: 9. März 2016

Als erste Architektin Vorarlbergs hat Adelheid Gnaiger (1916–1991) das Architekturgeschehen in Vorarlberg wesentlich mitgestaltet. Mit ihrer Arbeit wurde ihr in einer von Männern dominierten Berufswelt fachlicher Respekt und große Anerkennung zuteil. Ihre Architektursprache bewegt sich zwischen Moderne und Tradition, in ihren Planungen spiegelt sich der Schwerpunkt des Baugeschehens der Aufbaujahre wider. Banken, Schulen, öffentliche Verwaltungsbauten sowie Einfamilienhäuser, heute meist überformt, gefährdet oder abgerissen, prägen das architektonische Werk der Architektin. Adelheid Gnaiger war eine Pionierin der Vorarlberger Architektur und eine wichtige Wegbereiterin, der es gelang, das zeitgenössische Rollenbild der Frau zu durchbrechen und die Doppelbelastung von Beruf und Familie erfolgreich zu bewältigen.

Die Ausstellung gibt mit einer Vielzahl an Originalobjekten aus dem Nachlass von Adelheid Gnaiger - wie Architekturzeichnungen, Fotos und Dokumente - Einblick in ihr architektonisches Werk. Mit der Präsentation der Projekte wird ein umfassendes Bild der kaum bekannten Nachkriegsarchitektur Vorarlbergs nachgezeichnet, wobei verschiedene Beispiele von bereits sanierten Gebäuden die Aktualität des Themas im Zusammenhang mit der Denkmalpflege und im Umgang mit historischer Bausubstanz zeigen.

Die Fotografin Petra Rainer hat 2013 die noch vorhandenen Gebäude Adelheid Gnaigers dokumentiert. Die dabei entstandenen sensiblen Fotografien begleiten durch die Ausstellung.
In Zusammenarbeit mit dem Archiv für Baukunst der Universität Innsbruck, Lois-Welzenbacher-Platz 1, Innsbruck