Informationen und Anmeldung

Heike Vogel: +43 (0) 5574 46050-519
Anja Rhomberg: +43 (0) 5574 46050-522
Fatih Özçelik: +43 (0) 5574 46050-524
Claudia Schwarz, Elvira Flora:
+43 (0) 5574 46050-546
kulturvermittlung@vorarlbergmuseum.at

Vermittlungsprogramm Kernausstellungen

Foto: Markus Tretter
Foto: Markus Tretter

Spaziergang durch die Geschichte

10 bis 12 Jahre, 60 / 120 Min.

Wer bestimmt über mich? Was mache ich hier? Wer bin ich? Gehöre ich dazu? Diese Fragen stellten sich die Menschen in Vorarlberg im Laufe der Zeit immer wieder und sie sind auch heute noch aktuell. Mit Hilfe von Kunstwerken, Kuchenformen, Stickrahmen
oder einer Einfädelmaschine decken wir verschiedene Aspekte der Vorarlberger Landesgeschichte auf, finden Antworten auf die Fragen und ziehen eine Verbindungslinie in die Gegenwart.

®karinnussbaumer.com
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Wo ist die Kunst?

6 bis 18 Jahre, 60 / 120 Min.

Quer durch Zeiten, Stilrichtungen und Techniken geht unsere Suche nach der Kunst im Museum. Grafiken nach Angelika Kauffmann, gotische Skulpturen, zeitgenössische Kunstfotografien, Gemälde und Objektkunst begegnen uns. Künstlerisch inspiriert können im Atelier Techniken und Materialien ausprobiert und der eigenen Kreativität freien Lauf gelassen werden.

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Druckfrisch – Original oder Fake?

10 bis 18 Jahre, 120 Min.

Sind Druckgraphiken eigentlich Fälschungen oder originale Kunstwerke? Wir betrachten Druckplatten, Druckstöcke, Stoffmuster und Graphiken und versuchen eine Antwort darauf zu finden. In den Ateliers entstehen anschließend Druckstöcke aus unterschiedlichen Materialien, mit denen erste eigene Druckversuche gemacht werden.

Foto: Markus Tretter
Foto: Markus Tretter

Fass mit an! Fühlen mit Herz und Hand

10 bis 18 Jahre, 60 / 120 Min.

Angreifen, tasten, in die Hand nehmen, zugreifen – jeder Mensch macht es täglich tausendfach. Gemeinsam gehen wir auf die Suche nach den vielen Arten von Berührungen durch taktile oder emotionale Reize. Dabei stellen wir auch fest, dass es Regeln und Verbote gibt, die in verschiedenen Kulturen unterschiedlich sind und die sich im Laufe der Zeit geändert haben.

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Kommen – Gehen – Bleiben.
Migration erforschen

10 bis 18 Jahre, 120 Min.

Zuwanderung – schon seit der Römerzeit ein Streitthema in Vorarlberg. Anhand von Objekten und Fotografien in der Ausstellung vorarlberg. ein making-of begeben wir uns auf die Spur der Migrantinnen und Migranten von der Römerzeit bis in die Gegenwart. Ausprobieren und Mitmachen heißt es für die 12- bis 14-Jährigen: Begrüßungsgesten aus verschiedenen Kulturen oder andere Rituale vermitteln Aspekte der Migration aktiv und lebensnah. Bei den 14- bis 18-Jährigen bilden eigene Erfahrungen die Grundlage für einen intensiven Dialog und Austausch.

Foto: Markus Tretter
Foto: Markus Tretter

Spinnen wir heute noch?
Mensch – Arbeit – Technik

9 bis 18 Jahre, 120 Min.

Vor rund 200 Jahren begann ein dramatischer Wandel in Vorarlberg: Fabrikarbeit löste Landwirtschaft und Heimarbeit als Lebensgrundlage ab. Zuerst entstanden Textilfabriken, in denen Männer, Frauen und sogar Kinder Arbeit fanden. Dann folgten andere Industrien nach. Eine neue Arbeitsorganisation, Zeitmanagement und Zuwanderung von Arbeitskräften waren die Folgen.

Heute gibt es wieder einen grundlegenden Wandel in der Arbeits- und damit in der Lebenswelt: Computer, Roboter und Digitalisierung stellen die gewohnten Arbeitsformen auf den Kopf und es ergibt sich die Frage, welchen Platz der Mensch in diesem neuen System einnimmt.

Anschaulich und praktisch setzen wir uns mit der Textilherstellung, den Arbeitsbedingungen früher und heute, Fließbandarbeit und Robotern auseinander. Ein kritischer Blick auf die Folgen der technischen Entwicklung darf dabei nicht fehlen.

®karinnussbaumer.com
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Zusammen leben ohne Ausgrenzung

12 bis 20 Jahre, 120 Min.

Wir alle machen Erfahrungen mit Vorurteilen und Ausgrenzung. Der Workshop eröffnet Jugendlichen einen geschützten Rahmen, in dem sie sich mit Benachteiligung und Migration beschäftigen. Dabei ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und der Frage nach „dem Fremden“ fester Bestandteil. Dazu machen Museumsobjekte erfahrbar, welche Bedeutung Migration für die Geschichte Vorarlbergs hatte und heute noch hat. Mit Hilfe der Impulse im Workshop öffnen wir Wege zum kritischen und bewussten Denken und Handeln. In Kooperation mit youngCaritas.

Foto: Darko Todorovic
Foto: Darko Todorovic

Ein Steinblock mit Blüten?
Architektur des vorarlberg museums

13 bis 18 Jahre, 120 Min.

Was hat es mit Domino-13 auf sich? Nicht nur die Architektur des Museumsgebäudes verbindet Alt und Neu. Auch die Fassadengestaltung bringt uns zum Nachdenken. „Fühlen erwünscht“ heißt es bei den verwendeten Baumaterialien. Im Anschluss stehen die Ateliers zur Umsetzung eigener Architektur-Modelle bereit.

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Übernachtung mit Frühstück – eine Tourismusgeschichte

13 bis 18 Jahre, 120 Min.

In Vorarlberg ist heute der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit Auswirkungen auf den Verkehr und die Landschaft. Im Sommer wie im Winter sind See und Berge ein beliebtes Ziel für Reisende. Aber seit wann gibt es Touristen, wie wurde für das Urlaubsland Vorarlberg geworben? Wie veränderte sich das Verhältnis der Einheimischen zu den Reisenden, so dass aus den Fremdenzimmern Gästezimmer wurden? Diesen Fragen gehen wir nach und gewinnen einen Einblick in die Geschichte und Hintergründe des Tourismus in Vorarlberg.

Fibelkonvolut aus dem Haupttempel Bregenz. Foto: vorarlberg museum
Fibelkonvolut aus dem Haupttempel Bregenz. Foto: vorarlberg museum

Bregenz römisch - Archäologischer Stadtrundgang

für SchülerInnen ab 12 Jahren und Erwachsene, 120 Min.

Bei jedem Schritt im Bregenzer Stadtgebiet laufen wir über römerzeitliche Reste: das spätrömische Kastell, Handwerkerhäuser, die Thermen und das Forum. Manchmal sind noch Mauern zu finden, oft liegen die archäologischen Schätze aber auch unter der heutigen Bebauung. Beim Stadtrundgang wird das römische Bregenz wieder lebendig und die Fundorte wachsen zu einer nachvollziehbaren Siedlungsstruktur zusammen.

Kosten: SchülerInnen 4 Euro  p.P., Erwachsene  6 Euro p.P.

Sonderausstellungen

Bildnis Louise Henriette Wilhelmine, Fürstin von Anhalt-Dessau, 1796, ©Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto Heinz Fräßdorf, Schloss Luisium, ehem. Halle, Staatliche Galerie Moritzburg
Bildnis Louise Henriette Wilhelmine, Fürstin von Anhalt-Dessau, 1796, ©Kulturstiftung Dessau-Wörlitz, Foto Heinz Fräßdorf, Schloss Luisium, ehem. Halle, Staatliche Galerie Moritzburg

Angelika Kauffmann – Unbekannte Schätze

bis 06. Oktober, 8 bis 18 Jahre, 60 / 90 Min.

In Schatzkisten suchen wir nach Geheimnissen hinter Leinwänden und Pinselstrichen und erfahren selten erzählte Begebenheiten aus dem Leben der Künstlerin.
Angelika Kauffmann hat sich mit bekannten und spannenden Persönlichkeiten ihrer Zeit beschäftigt und zahlreiche berühmte Menschen wollten sich von ihr porträtieren lassen. Doch: Wen hat die Malerin persönlich bewundert? Wie viel Zeit hat sie tatsächlich gebraucht, um ein Porträt anzufertigen? Welche Techniken hat sie benutzt? Welche Geschichten erzählen ihre Bilder?

Der Dämon, Bregenzer Festspiele 1997, Plakat: Reinhold Luger
Der Dämon, Bregenzer Festspiele 1997, Plakat: Reinhold Luger

Reinhold Luger. Grafische Provokationen

ab 23. November, 13 bis 18 Jahre, 60 Min.

Der Grafiker Reinhold Luger war einer der Anführer der kulturellen Protestbewegung in Vorarlberg in den 1970er Jahren. Seine bissigen Plakate, Karikaturen, Pamphlete und Flugblätter erzählen von dieser Zeit.

Später entwarf er Plakate für die Bregenzer Festspiele, Logos für Städte und Gemeinden, die Stelen für die Haltestellen der Stadt- und Landbusse und Leitsysteme für öffentliche Gebäude und Räume.

Vermittlungsprogramm: Dialogische Führung, 60 Min., 2.50 €/ SchülerIn

My future – Who cares?
Workshopreihe und Zukunftskonferenz für junge Menschen (ab 14 Jahren)

Perspektivenwechsel - Sensibilisierung im Bereich Mobilitätsbeeinträchtigung und Sehbehinderung

14 bis 18 Jahre

Oktober 2019 – Januar 2020
zweistündig, Termin nach Absprache

Wir alle stoßen in unserem täglichen Leben auf die unterschiedlichsten Barrieren und Hindernisse. Doch wie fühlt es sich an, wenn man mit Rollstuhl oder Blindenstock unterwegs ist? Kann man als Mensch mit Beeinträchtigung überhaupt ein Museum besuchen? Mit Hilfe der MobilitätstrainerInnen machen die Teilnehmenden eindrückliche Erfahrungen, wie sie sich mit Blindbrille im Gebäude orientieren und das Museum im Rollstuhl erleben.

Die Jugendlichen werden durch Selbsterfahrung für die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung sensibilisiert. Sie erleben selbst, ob und welche Hindernisse es beim Museumsbesuch gibt. In der Abschlussrunde entwickeln wir gemeinsam Lösungsvorschläge.

Mylani Klima-Workshop: Es ist deine Entscheidung!

14 bis 18 Jahre

17. Oktober 2019, 9 – 13 Uhr
16. Januar 2020, ausgebucht
24. Januar 2020, ausgebucht

Teil 1: Was bedeutet Klimawandel?
Zuerst werden grundsätzliche ökologische  Zusammenhänge und Veränderungen sichtbar gemacht (Kurzfilm, Vortrag).

Teil 2: our future – we care!  
Es wird interaktiv erarbeitet, welche Auswirkungen diese Veränderungen auf uns Menschen haben (aha-Effekte) und was wir beitragen können, um diesen entgegenzuwirken (wow-Effekte).

Teil 3: Gestaltung Mylani-Papierbild
Es werden die unterschiedlichen Themen und Zusammenhänge kreativ in einem übergroßen Papierbild (=Mylani) dargestellt.

Ziel des Workshops ist es, das Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge zu schärfen, um mit Einsatz, persönlichen Entscheidungen dem Klimawandel mutig und zuversichtlich zu begegnen.