Vermittlungsprogramm Kernausstellungen

Foto: Markus Tretter
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Streifzug durch die Geschichte

10 bis 12 Jahre, 60 / 120 Min.

Wer bestimmt über mich? Was mache ich hier? Wer bin ich? Gehöre ich dazu? Diese Fragen stellten sich die Menschen in Vorarlberg im Laufe der Zeit immer wieder und sie sind auch heute noch aktuell. Mit Hilfe von Kunstwerken, Kuchenformen, Stickrahmen
oder einer Einfädelmaschine decken wir verschiedene Aspekte der Vorarlberger Landesgeschichte auf, finden Antworten auf die Fragen und ziehen eine Verbindungslinie in die Gegenwart.

®karinnussbaumer.com
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Wo ist die Kunst?

10 bis 18 Jahre, 60 / 120 Min.

Quer durch Zeiten, Stilrichtungen und Techniken geht unsere Suche nach der Kunst im Museum. Grafiken nach Angelika Kauffmann, gotische Skulpturen, zeitgenössische Kunstfotografien, Gemälde und Objektkunst begegnen uns. Künstlerisch inspiriert können im Atelier Techniken und Materialien ausprobiert und der eigenen Kreativität freien Lauf gelassen werden.

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Druckfrisch – Original oder Fake?

10 bis 18 Jahre, 120 Min.

Sind Druckgraphiken eigentlich Fälschungen oder originale Kunstwerke? Wir betrachten Druckplatten, Druckstöcke, Stoffmuster und Graphiken und versuchen eine Antwort darauf zu finden. In den Ateliers entstehen anschließend Druckstöcke aus unterschiedlichen Materialien, mit denen erste eigene Druckversuche gemacht werden.

Foto: Markus Tretter
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Fass mit an! Fühlen mit Herz und Hand

bis 19. April 2020, 10 bis 18 Jahre, 60 / 120 Min.

Angreifen, tasten, in die Hand nehmen, zugreifen – jeder Mensch macht es täglich tausendfach. Gemeinsam gehen wir auf die Suche nach den vielen Arten von Berührungen durch taktile oder emotionale Reize. Dabei stellen wir auch fest, dass es Regeln und Verbote gibt, die in verschiedenen Kulturen unterschiedlich sind und die sich im Laufe der Zeit geändert haben.

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Kommen – Gehen – Bleiben.
Migration erforschen

bis 17. Mai 2020, 12 bis 18 Jahre, 120 Min.

Zuwanderung – schon seit der Römerzeit ein Streitthema in Vorarlberg. Anhand von Objekten und Fotografien in der Ausstellung vorarlberg. ein making-of begeben wir uns auf die Spur der Migrantinnen und Migranten von der Römerzeit bis in die Gegenwart. Ausprobieren und Mitmachen heißt es für die 12- bis 14-Jährigen: Begrüßungsgesten aus verschiedenen Kulturen oder andere Rituale vermitteln Aspekte der Migration aktiv und lebensnah. Bei den 14- bis 18-Jährigen bilden eigene Erfahrungen die Grundlage für einen intensiven Dialog und Austausch.

Foto: Markus Tretter
Foto: Markus Tretter

Spinnen wir heute noch?
Mensch – Arbeit – Technik

bis 17. Mai 2020, 12 bis 18 Jahre, 120 Min.

Vor rund 200 Jahren begann ein dramatischer Wandel in Vorarlberg: Fabrikarbeit löste Landwirtschaft und Heimarbeit als Lebensgrundlage ab. Zuerst entstanden Textilfabriken, in denen Männer, Frauen und sogar Kinder Arbeit fanden. Dann folgten andere Industrien nach. Eine neue Arbeitsorganisation, Zeitmanagement und Zuwanderung von Arbeitskräften waren die Folgen.

Heute gibt es wieder einen grundlegenden Wandel in der Arbeits- und damit in der Lebenswelt: Computer, Roboter und Digitalisierung stellen die gewohnten Arbeitsformen auf den Kopf und es ergibt sich die Frage, welchen Platz der Mensch in diesem neuen System einnimmt.

Anschaulich und praktisch setzen wir uns mit der Textilherstellung, den Arbeitsbedingungen früher und heute, Fließbandarbeit und Robotern auseinander. Ein kritischer Blick auf die Folgen der technischen Entwicklung darf dabei nicht fehlen.

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Zusammen leben ohne Ausgrenzung

12 bis 20 Jahre, 120 Min.

Wir alle machen Erfahrungen mit Vorurteilen und Ausgrenzung. Der Workshop eröffnet Jugendlichen einen geschützten Rahmen, in dem sie sich mit Benachteiligung und Migration beschäftigen. Dabei ist die Auseinandersetzung mit der eigenen Identität und der Frage nach „dem Fremden“ fester Bestandteil. Dazu machen Museumsobjekte erfahrbar, welche Bedeutung Migration für die Geschichte Vorarlbergs hatte und heute noch hat. Mit Hilfe der Impulse im Workshop öffnen wir Wege zum kritischen und bewussten Denken und Handeln. In Kooperation mit youngCaritas.

Foto: Darko Todorovic
Foto: Darko Todorovic

Ein Steinblock mit Blüten?
Architektur des vorarlberg museums

13 bis 18 Jahre, 120 Min.

Was hat es mit Domino-13 auf sich? Nicht nur die Architektur des Museumsgebäudes verbindet Alt und Neu. Auch die Fassadengestaltung bringt uns zum Nachdenken. „Fühlen erwünscht“ heißt es bei den verwendeten Baumaterialien. Im Anschluss stehen die Ateliers zur Umsetzung eigener Architektur-Modelle bereit.

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Übernachtung mit Frühstück – eine Tourismusgeschichte

bis 17. Mai 2020, 13 bis 18 Jahre, 120 Min.

In Vorarlberg ist heute der Tourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit Auswirkungen auf den Verkehr und die Landschaft. Im Sommer wie im Winter sind See und Berge ein beliebtes Ziel für Reisende. Aber seit wann gibt es Touristen, wie wurde für das Urlaubsland Vorarlberg geworben? Wie veränderte sich das Verhältnis der Einheimischen zu den Reisenden, so dass aus den Fremdenzimmern Gästezimmer wurden? Diesen Fragen gehen wir nach und gewinnen einen Einblick in die Geschichte und Hintergründe des Tourismus in Vorarlberg.

Weltstadt oder so, Foto: voralberg museum
Weltstadt oder so, Foto: voralberg museum

Weltstadt oder so ... Bregenz vor 2.000 Jahren

10 bis 18 Jahre, 60 / 120 Min.

Wie lebten die Menschen im Brigantium vor 2000 Jahren? Was passierte auf dem Forum, das so groß wie ein Fußballfeld war? Wer ging in die Therme, was gab es in den Handwerker- und Händlerquartieren zu sehen?
Anschaulich werden diese Fragen und mögliche Antworten in der neuen Römer-Ausstellung präsentiert. Aspekte des alltäglichen Lebens der Stadtbewohner stehen dabei im Vordergrund.

Fibelkonvolut aus dem Haupttempel Bregenz. Foto: vorarlberg museum
Fibelkonvolut aus dem Haupttempel Bregenz. Foto: vorarlberg museum

Bregenz römisch - Archäologischer Stadtrundgang

für SchülerInnen ab 12 Jahren und Erwachsene, 120 Min.

Bei jedem Schritt im Bregenzer Stadtgebiet laufen wir über römerzeitliche Reste: das spätrömische Kastell, Handwerkerhäuser, die Thermen und das Forum. Manchmal sind noch Mauern zu finden, oft liegen die archäologischen Schätze aber auch unter der heutigen Bebauung. Beim Stadtrundgang wird das römische Bregenz wieder lebendig und die Fundorte wachsen zu einer nachvollziehbaren Siedlungsstruktur zusammen.

abweichende Kosten: SchülerInnen 4 Euro  p.P., Erwachsene  6 Euro p.P.

Sonderausstellungen

Der Dämon, Bregenzer Festspiele 1997, Plakat: Reinhold Luger

Reinhold Luger. Grafische Provokationen

bis 13. April, 13 bis 18 Jahre, 60 Min.

Der Grafiker Reinhold Luger war einer der Anführer der kulturellen Protestbewegung in Vorarlberg in den 1970er Jahren. Seine bissigen Plakate, Karikaturen, Pamphlete und Flugblätter erzählen von dieser Zeit.

Später entwarf er Plakate für die Bregenzer Festspiele, Logos für Städte und Gemeinden, die Stelen für die Haltestellen der Stadt- und Landbusse und Leitsysteme für öffentliche Gebäude und Räume.

Vermittlungsprogramm: Dialogische Führung, 60 Min., 2.50 €/ SchülerIn

Konstruktive Provokation – Fridays for Future

buchbar am Fr, 21. Februar, 6. März, 13. März, 27. März, 3. April

Workshop mit Lisa Praeg, Büro für Kollaborationskultur für Schulklassen (14- bis 20-Jährige) und freie Gruppen, zweistündige Workshops, buchbar zwischen 10.00 und 17.00 Uhr, Kosten: pro Person 4 Euro

Kommt und nutzt die Freitage für Eure Zukunft! Die Ausstellung Reinhold Luger – Grafische Provokation wird zu einem Ort für Dialog, Wissenstransfer und Geschichte. In welcher Form können wir in einer Demokratie unsere Meinungen und Einwände kundtun – im Sinne einer echten Teilhabe? Wie können wir aus der Kritik junger und älterer Mitmenschen lernen und unsere gemeinsame Zukunft lebenswert für alle gestalten? Was braucht es, damit die Stimmen junger Menschen überhaupt gehört werden?

Diese Workshop-Themen stehen zur Auswahl:
Modul 1: Ich werde gehört – ich höre dir zu
zwischen 10 und 17 Uhr
Wie geht es Dir als junger Mensch in Zeiten von Fridays for Future?

Modul 2: Wir erzählen euch von früher
10.30 – 12.30 Uhr
Der Grafiker Reinhold Luger und die Umweltaktivistin der ersten Stunde, Hildegard Breiner, erzählen von früheren Protestbewegungen. Was können junge Klimaaktivisten heute daraus für ihr Engagement lernen?

Modul 3: „Was gibt‘s Neues?“
zwischen 10 und 17 Uhr
Einführung in die soziokratische Entscheidungsfindung: Wie finden wir gemeinsam Lösungen, ohne faule Kompromisse einzugehen

Auf eigene Gefahr

ab 16. Mai 2020, 12- bis 18-Jährige, 60 Min. und 120 Min.

Der Gang durch ein Spiegelkabinett verwirrt – Balancieren auf einem schmalen Balken verunsichert – die Auswahl einer Tür in einem Raum mit vielen Ausgängen stellt uns vor Probleme: In sechs Aktionsräume setzten wir uns körperlichen Unsicherheitssituationen aus und in fünf Themenräume treffen wir auf aktuelle und historische Objekte zu (Un)Sicherheit.

Schutzobjekte aus allen Zeiten gegen jegliche Gefahren runden die Ausstellung ab und alles dreht sich um die Frage „Wie sicher fühlen wir uns?“.

Beauty

ab 27. Juni 2020, 12 bis 18 Jahre, 120 Min.