Reinhold Luger. Grafische Provokation

Sonderausstellung

VERLÄNGERT bis 30. AUGUST 2020

(23 11 2019  – 30 08 2020)
Vernissage: Fr, 22. November, 17.00 Uhr

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Ob beim Flint-Festival (1970/71) oder bei den Bregenzer Randspielen (1972–1976) – der Grafiker Reinhold „Nolde“ Luger war einer der Anführer der kulturellen Protestbewegung in Vorarlberg und lieferte stets gleich die passenden Drucksorten mit: bissige Plakate, Karikaturen, Pamphlete und Flugblätter. Später, von 1983 bis 2003, entwarf er für die Bregenzer Festspiele zeitlos schöne Plakate zu sämtlichen Opernproduktionen. Heute kennt beinahe jeder in Vorarlberg Arbeiten des Grafikers: Denn er zeichnet verantwortlich für Logos von Städten und Gemeinden, für die Gestaltung von Stadt- und Landbusflotten samt den typischen Stelen an deren Haltestellen, er entwarf Leitsysteme für Gebäude und öffentliche Räume. Eingebettet in den kultur- und zeitgeschichtlichen Kontext bringt die Ausstellung zahlreiche Beispiele aus Lugers konstruktiv kritischem Schaffen.

In Zusammenarbeit mit der Vorarlberger Landesbibliothek.

Buch zur Ausstellung

„Mein Credo: Die Formen des täglichen Lebens künstlerisch durchdringen, die Probleme des Auftraggebers zu meinen eigenen machen und dafür die beste Lösung in Form und Farbe finden.“ — Reinhold „Nolde“ Luger, 1967 zur Eröffnung seines ersten Ateliers.

Mit Beiträgen und Interviews von Markus Barnay, Robert Fabach, Thomas Feurstein, Köbi Gantenbein, Andreas Koop, Christian Maryška, Werner Matt und Alfred Wopmann.

zum Buch 

Vernissage/Fotos: Cornelia Hefel

Vernissage/Fotos: Sarah Mistura

Ausstellungsansichten/Fotos: Sarah Mistura