Ehemalige
Kernausstellungen


ganznah.
Landläufige Geschichten vom Berühren

2016 bis Mai 2021

Zur Ausstellung

Ein Trapezkünstler aus Feldkirch, der im weltberühmten Zirkus Sarrasani auftrat; eine Krankenschwester, die Geräte rund um die Pflege sammelt; ein Imam, der rituelle Totenwaschungen vornimmt. Diese weit voneinander entfernten Lebenswelten und Geschichten sind sich in einem doch ganz nah: Berührung verbindet sie. Die Lippen, die Hände, die Faust – Erzähl- und Erinnerungsfragmente entfalten das Panorama landläufiger Berührungskulturen. Berührung kann grenzüberschreitend sein und provozierend, kann Bedrohung oder Lustgewinn bedeuten, für Urvertrauen stehen wie für Profession.
ganznah: eine Grammatik des Berührens zwischen Bedürfnis, Tabu und Verweigerung.

Projektleitung: Theresia Anwander Kuratorische Leitung: Robert Gander Kurator: Bruno Winkler Gestaltung: Julia Landsiedl und Klaus Lürzer

Fotos: Markus Tretter


Römer oder so?
Eine Ausstellung zum Gräberfeld in Brigantium

2013 bis 2018

Pressemitteilung

Film: xkoop creative

Die Objekte des Gräberfelds von Brigantium sind Ausgangspunkt und Basis für die Ausstellung. Das römerzeitliche Gräberfeld ist für die archäologische Forschung vor allem aufgrund der langen, lückenlosen Kontinuität und topografischen Konstanz trotz aller innen- und außenpolitischen Veränderungen von ca. 450 Jahren (ca. 0 – 450 n.Chr.), der Funddichte von im Moment ergrabenen
1.200 Gräbern und der dadurch gegebenen Möglichkeit über den Vergleich mit anderen Fundstellen neue Erkenntnisse zu gewinnen, von großer Bedeutung.